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KNJ/FON - Fonetika a fonologie
Hodnocení materiálu:
Vyučující: Mgr. Sandra Innerwinkler
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiálter, wo man diese Vokale findet:
lang, geschlossen
kurz, offen
lang, geschlossen
kurz, offen
i▲
I
e▲
ε
Miete
Mitte
Beet
Bett
y▲
Y
ř▲
œ
Hüte
Hütte
Höhle
Hölle
u▲
a▲
a
Mut
Mutter
Rat
Ratte
o▲
Ofen
offen
Lage
Lager
Gemeinsame artikulatorische Eigenschaften
a)[i e ε]palatal, ungerundet
b)[u o ]velar
c)[y ř œ]palatal, gerundet
d)[e ř o]geschlossene Mittelzungenvokale
e)[a a]ungerundete Tiefzungenvokale
f)[i y u]geschlossene Hochzungenvokale
g)[ε œ ]offene Mittelzungenvokale
h)[i ε a]palatal, ungerundet
i)[a o u]velar
j)[ ]zentral, ungerundet
k)[i ε ç j]palatal
l)[ŋ u g]velar
Diphthonge
- Definition: Als Diphthonge bezeichnet man einen Silbenkern mit einem vokalischen Gleitbewegung
von einem Ausgangsvokal zu einem Zielvokal
- Vokale = Silbenkerne
1) artikulatorisch:
[aI] - schließend; man unterscheidet noch sog. Prominenz → d.h. welche von den Beiden ist stärker
akzentuiert (hervorgehobt) → in [aI] ist es das a; das I ist nur halbvokalisch realisiert
[Ia] - öffnend; Prominenz → in [Ia] ist wieder a betont
Prominenz hängt mit Prosodie zusammen
2) prosodisch:
[aI] - schließend, fallend
[Ia] - öffnend, steigend
- im Tschechischen gibt es nur ein einziger Diphthong:
[] - schließend, fallend; Prominenz → in [] ist betont
T
H
E
A
T
E
R
C
H
A
O
S
- 3 Diphthonge im Deutschen:
läuten[I] - schließend, fallend
lauten[a]- schließend, fallendes sind keine Diphthonge →
leiten[aI]- schließend, fallend„Hiatus“ - Silbengrenze
- Bayrisch:zwischen 2 Vokalen
[]- öffnend, steigend
Internationales Phonetisches Alphabet
[k]
k
ck
ch
(am Wortanfang)
g
(am Wortende)
- Laute: verschiedene Zeichen; z.B.
- die Orthographie ist ein unvollkommenes Mittel
[ç]
[x]
- wir brauchen ein System, das über der Sprache steht → ist unabhängig
- 1888: Gründung der IPA in Paris
- es ist nicht an einer Sprache abhängig → ist international
Zweck der Lautschrift: Hilfe beim Erlernen einer Sprache
- IPA wurde mehrmals überarbeitet (reformiert)
Wichtige Kriterien, um das IPA zu bilden:
- Transkriptionzeichen müssen eindeutig und reversibel sein → s Zeichen bildet einen einzigen Laut
und der Laut kann nur ein einziges Zeichen wiedergeben
Laut ↔ Zeichen
- verschiedene Phoneme einer Sprache werden durch verschiedene Symbole gekennzeichnet und
gleiche Phoneme verschiedener Sprachen werden durch gleiche Zeichen dargestellt, wobei man sich
möglichst wenig von der Ortographie entfernt. Wenn Zeichen fehlen oder schon besetzt sind, werden
sie durch Zeichen aus anderen Alphabeten oder dem Setzkasten des Druckers ergänzt.
- Feinheiten und Modifikationen werden durch diakritische Zeichen ergänzt: [a▲; ẽ; th; z°]
~ ein nasalierter Vokal
° wird stl ausgesprochen
Es gibt verschiedene Typen der Transkription:
- enge Transkription [th I ƒ]: h ist kein Phonem, ist ein Phon → ist nicht bedeutungsunterscheidend
IPA diskriminiert die Phone zu einem diakritischen Zeichen (es kritisieren die Phonetiker)
→ ist Phonemeorientiert
enge Transkription = phonetische Transkription → man transkribiert alles; alle lautlichen Details
- breite Transkription = phonologische Transkription → nur Laute, die bedeutungsunterscheidend
sind → /nixt/ [ç]
/nox/ [x]
→ die zeigen die Laute, aber nicht so genau; nicht so, wie man sie ausspricht
[ç] - nach i e → in der palatalen Umgebung
[x] - nach a o u → in der velaren Umgebung
/x/ - ein Phonem hat 2 verschiedene lautliche Realisierungen
/x/
[x]
[ç]
→ Allophone, die sich in komplementärer Distribution finden
(ergänzend) (Verteilung)
sie ergänzen sich! sie konkurrieren sich nicht
Allophon: varianta fonému nemající schopnost měnit význam
[ ]
gerolltes r → intermittierender Verschluss
Vibranten
[ ]
geschlagenes r
[R]
das Zäpfchen - r
Frikativ
[]
das reibe r → kein Vibrant, sondern ein uvularer Frikativ
→ Allophone eines Phonems in freier Distribution (es ist völlig frei)
IPA: etnozentrisch, eurozentrisch
Suprasegmentalia
- lautsprachliche Erscheinungen, die an größere Einheiten gebunden sind:
Silbe, Wort, Phrase
- S. haben eine bestimmte sprachliche Funktion → man kann Bedeutung differenzieren auf:
Silben- (in anderen Sprachen; z.B. das Chinesisch),
Wort- (eine Silbe ist betont, es bedeutet etwas anderes → z.B. einen Baum umfahren:
umfáhren – herumfahren
úmfahren – stürzen
→ Unterschied in der Betonung (sehr
selten)
Satzebene (z.B. die Betonung eines Wortes)
Primäre Funktion der Suprasegmentalia:
Rhythmische Gliederung einer Äußerung → Prosodie → prosodische Eigenschaften =
suprasegmentale Eigenschaften
- die kleinste Einheit: Phon
Phonem (ist Bedeutungsunterscheidend)
- die kleinste suprasegmentale Einheit: Silbe
- die Silbe ist die kleinste segmentübergreifende prosodische Einheit, auf der suprasegmentale
Eigenschaften wie Akzent, Intonation und Rhythmus aufbauen
- jeder Muttersprachler ist fähig in seiner Sprache intuitiv die Wörter in die Silben zu zerlegen
Die Struktur der Silbe:
- Silbenkern (im Deutschen: ein Vokal) → der vokalische Silbenkern; ist obligatorisch
- Silbenschale: besteht aus Konsonanten; ist fakultativ
Silbenkern und Silbenkoda bilden
zusammen den Reim
K
R
A
F
T
W
E
R
K
→ 2 Silben
C
C
V
C
C
C
V
C
C
e Silbenstruktur der
1. Silbe
e Silbenstruktur der 2. Silbe
gedeckt u. geschlossen
gedeckt u. geschlossen
- den Kern bildet fast immer ein Vokal
- Ausnahme: v.a. bei den Sonoranten (Nasale, Laterale, Vibranten)
KUGEL → [kugl] → e fällt aus → l bildet den Silbenkern (aber nur sekundär)
Silbenschale:
- V/ → es kann sein, dass da kein C (Konsonant) ist
→ hat kein Koda → offen
- VCC/ → hat ein Koda → geschlossen
/V → beginnt mit dem Vokal → nackt
(ohne Silbenkopf)
/CV → beginnt mit dem Konsonant → gedeckt
(mit Silbenkopf)
E
N
T
E
V
C
C
V
VC → nackt u. geschlossen
CV → gedeckt u. offen
- CV: die einfachste Silbenstruktur → ist am meisten verbreitet (Kopf +Kern)
- V: die einfachste Silbenstruktur im Deutschen → (nur Kern, v.a. Diphthonge)
Kopf: maximal 3 Konsonanten
S
T
R
U
M
P
F
C
C
C
V
Koda: maximal 4 - 5 Konsonanten
E
R
N
S
T
V
C
C
C
C
du schimpfst → [pf] Affrikaten → bis 5 Konsonanten im Koda
Quantität, Dauer
- eine Eigenschaft der Suprasegmentalia
- die phonologische (bedeutungsunterscheidende) Verwendung der Lautdauer zur Differenzierung von
Bedeutung wird als Quantität bezeichnet; z.B:
(Stadt x Staat; Wal x Wall) → es verändert den Rhythmus
- es betrifft v.a. Vokale, aber auch Konsonanten → s.g. echte Quantität: Sprachen, die sowohl
Vokal- als auch Konsonantlänge unterscheiden (Ungarisch, Finnisch, Estnisch)
- es gibt auch die Sprachen, die nur konsonantische Länge unterscheiden → Italienisch
- Sprachen, die nur Vokallänge unterscheiden → Quantitätsunterschied
Deutsch, Tschechisch
Saat
x
Satt
Rate
x
Ratte
→ nur die Länge ist bedeutungsunterscheidend
markiert kurzen Vokal bevor
- man unterscheidet auch die Qualität der Vokalen → Qualitätsunterschied
[a] - [a▲]
Stadt
x
Staat
[ε] - [e▲]
Bett
x
Beet
[I] - [i▲]
bitten
x
bieten
[] - [o▲]
offen
x
Ofen
[œ] - [ř▲]
Hölle
x
Höhle
[] - [u▲]
Sucht
x
sucht
[Y] - [y▲]
füllen
x
fühlen
Ausnahme: langes offenes e → [ε▲] Quantität + Qualität
Akzent
- unter Akzent versteht man die Hervorhebung (Akzentuierung) einer Silbe gegenüber anderen Silben
eines Wortes (Wortakzent), einer Wortgruppe (Phrasenakzent) oder eines Satzes (Satzakzent)
- diese Hervorhebung wird Betonung genannt
Satzakzent:
Fahren Sie heute nach Stuttgart?Nein, ich fliege.
Fahren Sie heute nach Stuttgart?Nein, mein Kollege.
Fahren Sie heute nach Stuttgart?Nein, erst übermorgen.
Fahren Sie heute nach Stuttgart?Nein, nach Nürnberg.
- mit der Betonung eines Wortes in der Satz kann man die Bedeutung des Satzes ändern
Wortakzent:
Augúst x Áugust
(Monat) (Name)
- mit der Betonung einer Silbe im Wort kann man die Bedeutung des Wortes ändern
Akzent bildet man mit:
1) Atemdruck (Lautstärke) → Erhöhung des Atemdrucks: Deutsch, Tschechisch
2) Länge: Lateinisch, Griechisch
3) Tonhöhe: asiatischen Sprachen
1) dynamischer Akzent
2) temporaler Akzent
3) melodischer / musikalischer Akzent
- primäre Funktion des Akzents:
rhythmische Gliederung
- sekundäre Funktion des Akzents:
Unterscheidung der Bedeutung des Wortes
- das Deutsche ist eine akzentzählende Sprache; hat freien, beweglichen Akzent
- Lateinisch: silbenzählende Sprache; hat festen, gebundenen Akzent
HOCH -
MITTEL -
TIEF -
Vorder-
Hinter-
palatal
zentral
velar
-zungenvokale
zungenvokale
KV1
I Y
y
a
œ
ε
ř
e
palatal (vorne)
zentral
i
KV2
KV3
KV4
velar (hinten)
u
o
KV6
KV7
KV8
tief
obermittelhoch
(geschlossen)
mittel
untermittelhoch
(offen)
hoch
Mittelzungenvokale
Tiefzungenvokale
Hochzungenvokale
halbhoch
a
KV5
Silbenschale
Silbenkern
Silbenschale
C
V
C
obligatorisch
Silbenkopf
Silbenkoda
(Anfang der Silbe)
(Ende der Silbe)
I
a
[aI]
schließende Diphthonge
von einer relativ offeneren Vokalqualität zu einer relativ geschlosseneren
öffnende Diphthonge
von einer relativ geschlosseneren Vokalqualität zu einer relativ offeneren
I
a
[Ia]
zentralisierende Diphthonge
sie gehen zu einer von diesen reduzierten Vokalen (die sind in der Mitte)
2) Abglitt: schwächer, unsilbisch, halbvokalisch
1)
fallende Diphthonge
1) Anglitt: schwächer, unsilbisch, halbvokalisch
I
steigende Diphthonge
aI
a
Vloženo: 23.06.2009
Velikost: 265,00 kB
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