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KNJ/FON - Fonetika a fonologie
Hodnocení materiálu:
Vyučující: Mgr. Sandra Innerwinkler
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(a) Atmungsstellung(b) Tiefatmungsstellung(c) Hauchstellung
(d) Phonationsstellung(e) Verschlussstellung(f) Flüsterstellung
- die Stimmbänder beginnen- dadurch entsteht der glottale
zu schwingenVerschlusslaut
- Tonhöhe: ist davon abhängig, wie schnell die Stimmbänder schwingen → die Frequenz (Hz) → sie
hängt damit zusammen, wie die Stimmbänder lang sind:
mänchliche Stimmbänder - 2 cm → sprechen tiefer (100 - 150 Hz)
weiblich Stimmbänder - 1,5 cm → sprechen höher (200 - 250 Hz)
- man kann die Länge ändern → man kann die Stimmqualität ändern
- mit mehr Luft kann man die Lautstärke ändern
- wenn man mit höherer Stimme spricht, schwingen die Stimmbänder schneller
- Stimmton:
a) kein Stimmton → Stimmlose Laute (in der Atmungsstellug) → keine Schwingung; wenn die
Stimmritze zu groß ist, geht die Luft einfach durch → in den Mund; z.B: [s, t, f]
b) Stimmton → Stimmhafte Laute (in der Phonationsstellung) → die Stimmritze ist eng, die
Stimmbänder vibrieren → vibrieren bei allen Vokalen + [z, m]
- Phonation (Bildung der Stimme im Kehlkopf): kontrollierte Stimmproduktion, Stimmtonerzeugung
- r Kehlkopf: ist auch ein Organ für die Artikulation
[a▲] „fester“ oder „harter“ Vokaleinsatz
[] glottaler Verschlusslaut: die Stimmbänder sind zu → der Luftdruck wird zu stark → plötzlich
geht die Barriere auseinander, die Stimmbänder öffnen sich. Glottaler Verschlusslaut ist nicht
Bedeutungsunterscheidend; typisch für deutsche Artikulation
- Hauchstellung: Stimmbänder sind sehr nah → entsteht ein Geräusch
Artikulation im Kehlkopf
[] glottaler Verschlusslaut (Knallgeräusch)
- bei dem harten Vokaleinsatz
- hat keine bedeutungsunterscheidende Funktion
- Pos. e; Verschlussstellung
[h] glottaler stimmloser Reibelaut
- Stimmbänder sind sehr nah, sie schwingen nicht, aber die Luft reibt → es entsteht ein Geräusch
- hat bedeutungsunterscheidende Funktion; Pos. c; Hauchstellung
- es wird nur am Wortbeginn oder am Beginn eines Morphems produziert
[] glottaler stimmhafter Reibelaut
- die Stimmbänder schwingen
- zwischen 2 Vokalen: z.B. Uhu, Ahorn
- (Vokale sind sehr stimmhaft → das kontaminiert das h) → Stimmbänder schwingen dann auch
Lautmerkmale, die im Kehlkopf entstehen
1) Stimmtonbeteiligung: ja → stimmhaft (sth) Pos. d; Phonationsstellung
nein → stimmlos (stl) Pos. a, c; Atmungsstellung, Hauchstellung
2) Aspiration [th] [ph]: typisch für die deutsche Sprache
die Stimmbänder nähern sich sehr langsam an, es entsteht dieses Geräusch
3) ARTIKULATION:
- unter Artikulation versteht man den physiologischen Prozess der Hervorbringung von Sprachlauten
im Ansatzrohr
- Funktionen des Ansatzrohres:
1) lautgestaltende Funktion: die verschiedenen Hohlräume (dutiny) des Ansatzrohrs führen zu
unterschiedlichen Klangfärbungen; der Luftstrom wird nur geformt, aber es wird ihm keiner
Weise behindert (bei Vokalen)
2) lauterzeugende Funktion: die Laute werden erzeugt (produziert); mit Ausnahme des Nasenraumes
ist das Ansatzrohr auch geeignet (vhodný), Laute zu erzeugen
- die Erzeugung von Lauten, Modifizierung von Lauten (und die Produktion von Lauten ) im
Ansatzrohr (Resonanzraum über dem Kehlkopf)
- Ansatzrohr:
r Rachenraum (-bereich) - pharinx
r Mundraum - Zunge, Zähne, Lippen
r Nasenraum
- die meisten Laute, die wir artikulieren, entstehen im Ansatzrohr (Laute, die wir mit den Lippen
produzieren) → beide Lippen sind beteiligt: Oberlippe, Unterlippe (sie ist beweglicher) → Bilabial
Pos. 1; z.B. [m, b]
- Zähne und Lippen → Labiodental - Pos. 2; z.B. [f, v]
die Zähne: e Stelle der Artikulation
die Lippen: s Organ (kann sich bewegen)
- Zähne und Zunge → Dental (apikodental; apiko: die Spitze der Zunge) - Pos. 3
in der deutschen Sprache gibt es nicht
die Zähne: e Artikulationsstelle
die Zunge: s Organ
- Alveolar - Pos. 4
- die Zungenspitze biegt sich nach hinten → Retroflex - Pos. 5; z.B. [tschechisches l]
in der deutschen Sprache gibt es nicht
- Palatal - Pos. 7
- Palatoalveolar - Pos. 6
- Velar - Pos. 8; z.B. [ŋ]
Velum ist gesenkt → die Luft geht in die Nasenröhre
- Uvular - Pos. 9
die Zunge: e Artikulationsstelle
die Uvula (das Zäpfchen): s Organ
Uvula kann sich schnell bewegen
- Pharyngal (Rachenlaute) - Pos. 10
- Kehldeckel – Pos. 11
schützt die Luftröhre (průdušnici)
- Glottal - Pos. 12
4 Kriterien zur Beschreibung der Konsonanten
1. Stimmtonbeteiligung, Stimmhaftigkeit (Stl x Sth)
2. Artikulationsorgan (Lippen, Zunge, ...)
3. Artikulationsstelle: Stelle im Mundraum, auf dem die Stimme formt
4. Artikulationsart (Enge, Verschluss, ...)
- 1, 3, 4 → obligatorisch; Artikulationsorgan muss nicht angegeben (uvedeny) werden
Atrikulationsarten
- beschreiben die Art und Weise, wie der Luftstrom im Ansatzrohr gehemmt (bržděn) bzw. modifiziert
wird
1) Plosive (Verschlusslaute): hier entsteht ein oraler Verschluss; das Velum ist gehoben → die Luft
kann nicht durch die Nase und auch nicht durch den Mund; z.B. [p, b; t, d; k, g]
Artikulation hat 3 Phasen:
a) Schließphase: bilabial, labiodental, velar, ...
b) Haltephase: die Luft kann nicht durch → entsteht ein großer Druck
c) Öffnungsphase (Plosion): die Luft kommt heraus
2) Nasale: entsteht ein vollkommener oraler Verschluss; das Velum ist gesenkt → die Luft geht durch
die Nase, aber es wird im Mund artikuliert; z.B. [m; n; ŋ]
3) Frikative (Reibelaute): man hat keinen Verschluss mehr, sondern zentrale Enge → entsteht der
Reibegeräusch; z.B. [f, v; s, z; ƒ, ]; für diese Laute [s, z; ƒ,] gibt es noch ein Kriterium: die Form
der Zunge → die Zunge hat eine längs Rille → durch diese Rille geht die Luft; sie geht durch die
obere Zähne (Schneidezähne) hinaus → entsteht der Zischgeräusch → deswegen heißen diese Laute
Sibilanten (sykavky)
4) Laterale: (lateral: seitlich) die Zunge bildet in der Mitte einen Verschluss, aber die Luft geht
seitlich hinaus (die laterale Öffnung) → es entsteht kein Reibegeräusch; z.B. [l] - alveolares;
e Kugel; es gibt nur sth. Laterale
5) Vibranten: die Zunge vibriert gegen die Alveolen (s Zahnfleisch) → ein kurzzeitiger mehrmaliger
Kontakt zwischen dem Artikulationsorgan und der Artikulationsstelle → das Organ (Zunge,
Lippen, Zäpfchen) muss flexibel sein → intermittierender (přerušovaný) Verschluss
- gerollt [ ]
- geschlagen [ ]
- reduzierte Form von R (Vibrant) [] → uvularer sth. Frikative (reibe R)
6) Approximanten: eine zentrale Enge ohne Reibegeräusch → das Organ und die Stelle sind sehr
nahe, aber es entsteht kein Reibegeräusch; (sie werden auch als Halbvokale bezeichnet)
Approximanten sind nicht lauterzeugend; die Schallwellen werden nur modifiziert (sie ändern die
Form in Resonanzraum) → gemeinsam mit den Vokalen; immer sth.
z.B. [j] []schlampig ausgesprochen: aber [aer]
7) Affrikaten: man hat einen Verschlusslaut (Plosiv), und nach dem Verschlusslösung gehen sie
direkt über in einem homorganen Frikativ; z.B. [f; tŝ, d; tƒ ]
Plosive
Obstruenten
Frikative
Versperren
Affrikaten
Sonoranten
Nasale
Sonor - zvučný
Liquide
Laterale
Vibranten
- Plosive: oraler Verschluss, gehobenes Velum
- Frikative: zentrale Enge mit Reibegeräusch
- Nasale: oraler Verschluss, gesenktes Velum
- Laterale: zentraler Verschluss, laterale Öffnung
- Vibranten: intermittierender Verschluss
- Approximanten: zentrale Enge ohne Reibegeräusch
- Vokale: eine vollkomenne zentrale Öffnung → die Luft kann ohne Hindernis durch den Mund
strömen; die Mundhöhle ist anders geformt → Vokale bekommen eine andere Form; aber man kann
trotzdem verschiedene Formen bilden → der Luftstrom wird durch verschiedliche
Formveränderungen in seiner Klangfarbe modifiziert
Vokale
- phonetische Definition: Vokale sind jene Segmente, deren Produktion mit zentral offenen
Ansatzrohr erfolgt
- phonologische Definition: Vokale sind jene Segmente, die den Silbenkern bilden
- Vokale sind immer sth.
- sie werden in der Regel oral artikuliert
Beschreibung von Vokalen:
- bei den Vokalen ist alles offen (es gibt keinen Verschluss und keine Enge) → man kann sie nur
ungefähr beschreiben; man kann Vokale viel schwieriger beschreiben als Konsonanten, weil man in
diese Fixpunkte nicht mehr genau anlegen kann → es gibt unendlich viele Vokale, es gibt ein
Kontinuum und es gibt keine klaren Grenzen zwischen Vokale → ein Hindernis für Beschreibung;
die einzelnen Vokale gehen sehr flüssig übereinander
- keine bestimmte Festlegung (nur abschätzen)
Kriterien für Beschreibung:
1. Artikulationsstelle: Stelle im Mundraum, auf dem die Stimme formt
2. Lippenrundung, Lippenstellung: die Form der Lippen → gerundet, ungerundet
- Vertikal: der Abstand der Zunge vom Gaumen
- Horizontal: wo liegt die höchste Stelle der Zunge (palatal, zentral, velar)
- die Form der Lippen: gerundet, ungerundet
- lang x kurz
- Öffnungsgrad: Grad der Gespanntheit (wie die Muskeln gespannt sind) → offen x geschlossen (nur
für wenige Vokale wichtig); z.B. e, o, usw.
Vertikalabstand: 3 Öffnungsgraden des Mundes
Horizontalabstand:
Extrempunkte der Vokalartikulation
→ 8 Kardinalvokale: primäre Kardinalvokale
sekundäre Kardinalvokale
[i▲] höchster vorderster Punkt
[u▲] höchster hinterster Punkt
[a▲] tiefster vorderster Punkt
[a] tiefster hinterster Punkt
Wör
Vloženo: 23.06.2009
Velikost: 265,00 kB
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