- Stahuj zápisky z přednášek a ostatní studijní materiály
- Zapisuj si jen kvalitní vyučující (obsáhlá databáze referencí)
- Nastav si své předměty a buď stále v obraze
- Zapoj se svojí aktivitou do soutěže o ceny
- Založ si svůj profil, aby tě tví spolužáci mohli najít
- Najdi své přátele podle místa kde bydlíš nebo školy kterou studuješ
- Diskutuj ve skupinách o tématech, které tě zajímají
Studijní materiály
Hromadně přidat materiály
Zapisky_stanovska
NJII_22 - Historische Entwicklung I
Hodnocení materiálu:
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiálHistorische Entwicklung:- 1 ? 19. stol – Zusammenhänge in der Sprachen Indien und Europa – Ursprache (These)- Indogermanen = Indoeuropäer- 1. Rekonstruktion der Sprache- 2. These dass die Sprache von einem Volk gesprochen wurde- beides nur Theorie, keine Zeugnisse (Artefakte, Schriftliche Belege...)- Stammbaumtheorie – 1 Stamm – Bevölkerungswachstum – Vermischung mit anderen (1 ? 20. stol)- aber: archeologisch nicht nachweisbar (I-E Urvolk)- I-E Ursprache ist nicht belegt – nur sprachwissenschaftliche Rekonstruktion- wir besitzen Quelllen der einzelnen I-E Sprachen, die nur bis 18. Jhdt vor Christus greifen- Charakteristik der Indoeuropäer:- Urvolk – lebte in Großfamilien (Vater, Mutter, Schwester – uralte Wörter)- keine Nomaden mehr (Begriffe aus Hausbau – Dach; Ackerbau – Joch; Kulturpflanzen – Korn; sessenhafte Tierhaltung – Stier, Ganz, Ente, Hund; Wolle, melken; keine exotische Tiere)- technisch – Waagen, Rad- Nacht sehr wichtig – Zeit nach Mondkreisen gemessen (Monat, Weihnachten)- Wald – Wild (etymologisch verbunden)- Dezimalsystem (10-Finger-System:))- Heide und Savanengebiet- bestimmte Wörter – Tabu: ein Bär (gefährlich - der braune – eine Deckname); Milch, Kindleicht verletztbar- Ubier (lat.) - Ubiôz (germ.) - der üppige (gut mit Schwert, stark) – ein Stamm!- Kentum- und Satemsprachen
1. Lautverschiebung (2000 - 500 v. Ch.) - Verschlusslautep, t, k, > f, Ţ (th), x (ch) – Spirantenb, bh, d, dh, g, gh > b, d, gb, d, g > p, t, k
Runen:Erste direkte germanische Sprachzeugnisse – Runen und RuneninschriftenHängen mit dem nhd. Verb raunen, ahd rűnęn zusammen – mit stiller, gedämpfter Stimme etwas sagen, geheim flüstern, murmeln- Zauberrunen – viele Runen als Buchstaben besassen einen Zauberwertahd rűna – Geheimnis- Kalewala – finn. runo – Lied oder GesangRunen – Def.: Die den Germanen ursprünglich eigene Schrift, die eingeritzt ins Holz und Stein wurde.
200 – 750 n. Ch. - alle germ. Dialekte einheitliche Runenreihe: FUTHARKneben Lautwert auch als Glücks-, Gesundheits- oder Besitzbedeutung:F – fihu – Vieh, Besitz, GlückU – űruz – Auerochse (zubr), männliche KraftŢ – Ţurisaz – Riese, UnholdA – ansuz – Ase, WodanR – raidô – Fahrt, TotenfahrtK – kauna, kęnaz – Krankheit, Geschwulst, Fackel
Zauberinschriften:ALU – sollte Glück bringenŢŢŢ – in der Bedeutung SiegFFF – Glück, Besitz
um 200 n. Ch. die ältesten Inschriften auf den dänischen Inselnauf Waffen, Schmuck, Steine, Münzen, KnochenBsp. Inschrift eines Runenmeisters auf einem Brakteat aus Schweden (Münze)Hariuha haitika farauisa gibu auja(Name) heisse ich Gefaht weiss ich ich gebe Glück, Heil
Fränkisches Frauengrab – nähe Meinz, 1873 gefundenBOSO WRAET RUNA ŢKDAŢINA GOLIDA
Wulfila – 311-383- schaff eigenes Alphabet der gotischen Schrift aus: Runen, griechischen und lateinischen Alphabet- geb. 311 n.Ch. im Umfeld von Konstantinopol, wuchs mehrsprachig aus (griechisch und gotisch), als junger Mann – kirchliches Amt eines Lektors- 341 – Bischof für westgotisches Missionsgebiet (zunächst missioniert er die Goten)- 348 gotische Christen vertrieben – Bergen von Moesi, „Gotae minores“-Kleingoten (arm, unkriegerisch), Bibelübersetzung - westgotisch (streng genommen hat das Gotische direkt mit deutsche Sprachgeschichte nichts zu tun, aber es gibt ZusammenhängeDualformen,dulŢt – Fest (got), die Dult – pouť, Wallfahrt, Jahrmarkt (bairisch)ertoch, Irdi für Dienstag – nach einem Gott)- 381 übersiedelte er nach Konstantinopol und starb dort- Wulfila vermischte die Kulturen- Bibelübersetzung– erhalten keine Originale, nur Abschrifte aus 6. Jhdt, daraus mehr als ? der 4 Evangelien und Paulusbriefe, aus Altes Testament nur minimale Reste- stark normierte Sprache, ursprünglich Kultsprache (kein Einfluss auf die deutsche Sprache)- von 4. bis 8. Jh. einzigartiges got. Sprachzeugniss (5. Jh. kein germanisches Sprachmaterial; 6.+7. Jh – Denkmäler der Rechtssprache – Lex Salica – von König Chlodwig 507 – 511 kodifiziert, Fränkisches Stammesrecht – lat. Sprache)Codex argenteus (silberne Codex)- ursprünglich 336 Blätter mit 4 Evangelien, heute 187 Blätter in Uppsala- um 500 geschrieben, Abschrift der Bibelübersetzung von Wulfila
Abrogans – das älteste erhaltene deutsche Buch, lateinisch-althochdeutsches Glossar, um 784, heute in Stiftsbibliothek St. GallenSt. Gallen – Allemanisch (Süddeutsch)Notker- volle Endungen – bei Verben, Sb., Adj. (flektierete Sprache)- Negation vor dem Verb („neléitest dű“)- lebte 840 - 941Admonitio generalis – Karl der Große (748 - 814), Gesetz – jeder Christ muss Vaterunser und Credo in deo auswendig lernen...Credo in deo (Glaubensbekentniss) (8.Jhd):- Kilabu – 1. Person – určeno koncovkou, nemusí tam být „ich“ - syntetický jazkyk,
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 83,00 kB
Komentáře
Tento materiál neobsahuje žádné komentáře.
Copyright 2025 unium.cz


