- Stahuj zápisky z přednášek a ostatní studijní materiály
- Zapisuj si jen kvalitní vyučující (obsáhlá databáze referencí)
- Nastav si své předměty a buď stále v obraze
- Zapoj se svojí aktivitou do soutěže o ceny
- Založ si svůj profil, aby tě tví spolužáci mohli najít
- Najdi své přátele podle místa kde bydlíš nebo školy kterou studuješ
- Diskutuj ve skupinách o tématech, které tě zajímají
Studijní materiály
Hromadně přidat materiály
Zapisky_stanovska
NJII_22 - Historische Entwicklung I
Hodnocení materiálu:
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiálSystem wieder integriert, in der Lautgruppe a + Nasal + Konsonant „anh“ wird zu langem á, es schwendert der Nasalgerm. branhta > brâhta ( Prät. brachte)2) oder es entsteht aus dem breitem und offenen ę1 das zu â wurde. Es entsteht ein ę2, das sich dann weiterentwickelt (über ia in ie, ahd. hiar, mhd hier)
Konsonanten:Vernersches Gesetz:Karl Verner – der dänische Sprachwissenschaftler, entdeckte dieses Gesetz, nach dem die Unstimmigkeiten in Lautwert der Verschlusslaute erklärt werden können.Bsp:aind. brâtar...got. brôŢat, griech. patęr... got. fadarwenn der Akzent auf der unmittelbar voraufgehende Silbe liegt, dann ist der Verschlusslaut stimmlos.
erscheint auch das s, je nach Betonung im IE entweder als stimmloses s oder als stimmhafter Laut, der mit Ausnahme des Gotischen in allen germ. Sprachen zu r wurde = Rotazismus
Wechsel zwischen stimmhaften und stimmlosen Konsonanten = grammatischer Wechsel (je nach der Position des Akzents im IE)- in der Morphologie der starken Verben – alternationf – b: Hefe – Hebench – g: hoch – Hügelh – g: ahd ziohan – ahd 1.Ps.Pl. zugums – r: frieren – Frostd – t: schneiden – schnitt
Andere Arten des kombinatorischen Lautwandels:b > f vor t – ahd. geban – gift
Lautliche Veränderungen im Althochdeutschen:die ahd. Monophtongierung der Diphtonge:A) ai > ęvor h, w, r und im Auslautin allen anderen Positionen bleibt es sonst unverändert, graphisch fixiert als ei (seit 8. Jhdt)got. saiws – ahd sęo – Reduktion der Endunggot laisjan – as. lęrian, ahd. lęren – Rotazismus
aber: got. ains – ahd ein
B) au > ôvor h, vor allen Dentallauten (d, t, s, z, n, l, r) und im Auslaut in allen anderen Fällen wird der Diphtong erhalten, allerdings gehoben zu einem ougot. hauhei – ahd. hôhęgot. rauŢs – ahd. rôtgot. laun – ahd. lôn (Lohn)
aber: got. haubiŢ – ahd. houbit (Haupt, Kopf)
Die althochdeutsche Diphtongierung von ę und ô:Ende 8. Jhdts.C) ę2 > ia > iegot. hęr – aeng, as hear – ahd. hiar (hier)
D)ô > uogot. brôŢar – aeng brôdor – in dem fränkischen Dialekten also ahd. bruoder (Bruder)Spontane Lautveränderung- als eine Folge der Monophtongierung ansehen, infolge der Entstehung der neuen ę und ô-Laute weichen die alten ę und ô aus.
weitere althochdeutsche Veränderungen:a > e= i-Umlaut, i,î, j in der Folgesilbe verursacht bei a der Stammsilbe der Umlautbelegt seit 8. Jhdt – Primärumlaut genannt (750 – 9.Jht)ahd gasti – gesti (Gäste)ahd altiro – eltiro (ältere)Ausnahme: vor Konsonantengruppen ht, hs, rw Primärumlaut nicht durchgeführt – Hemmungsgruppenahd maht – mahtig (erst im Mittelhochdeutsch umgelautet)ahd wahsan – 3.Sg.Ind.Akt wahsit (wächst – heute)- allein auf oberdeutschen Territorium kommen noch weitere Umlauthinderungen vor: h, r + Konsonantahd. slahan – fränk. slehin, oberdeutsch slahit
In mehrsilbigen Worten kann ein i, j der drittfolgenden Silbe den Stammvokal auch umlauten, wenn der Vokal der zweiten Silbe ihm angeglichen wirdahd. Pl. magadi – mägede (ä – Sekundärumlaut – Umlaut in 12. Jhdt.)
Althochdeutsche Neuerungen im Konsonantismus:(1. Lautverschiebung – germanisch – 2000 v. Ch. - 500 v. Ch.)2. Lautverschiebung – nach 500 n. Ch. (Konsequent nur im Oberdeutschen!)kombinatorische Änderungenstimmlose Verschlusslaute (p, t, k)a) zu stimmlosen Spiranten (Doppelspirans) verschoben wurden (f, s, ch)b) zu den Afrikaten (pf, ts, kch)im In- und Auslaut des Wortes nach einem Vokala) p > fft > zzk > hhBsp: as opan – ahd offan (offen)as slapan – ahd schlafen (Vereinfachung nach langem Vokal)as etan – ahd ezzenas ik – ahd ih (Vereinfachung im Auslaut „ich“)
b) Im Anlaut, inlautend und auslautend nach einem Konsonanten sowie in der Gemination wurden die germ. p, t, k zup > pft > zk > kch verschoben
as tiohan – ahd ziohan (ziehen)as herta – ahd herza (Herz)as settian – ahd setzan (setzen) – in der GeminationAusnahmen: In den Verbindungen -sp, -st, -sk bleiben p, t, k unverschoben (ahd. spil, fisk, stein)
Die germanischen Sprachen – Merkmale:1. Festlegung der ursprünglich freien dynamischen Wortakzent auf die 1. Silbe (den Stamm)Folgen für die weitere Entwicklung der germ. Sprachen: die Endsilben wurden abgeschwächt und die Ausbau eines analytischen Sprachbaus gefördert.2. Erste (germanische) Lautverschiebung3. Vokalische Veränderungen4. Systematische Ausbau des ide Ablauts beim starken Verben (Ablautsreihen – binden-band-gebunden)5. Ausbau einer n-Deklination = schwacher Deklination beim Substantivahd. hano (Nom.Sg) – hanen (Gen.Sg.)ahd herza (Nom.Sg) – herzen (Gen.Sg)6. Ausbau einer schwachen Adjektivdeklination7. Ausbau einer schwachen Präteritums mit t-Suffix beim Verb zB. lachen-lachte-gelacht
Verschlusslaute: p, b, t, d, k, g (ptk stimmlos, bdg stimmhaft)Nasale: m, n
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 83,00 kB
Komentáře
Tento materiál neobsahuje žádné komentáře.
Copyright 2025 unium.cz


