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Zjednodušená ukázka:
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L3.1 - ein Kasusparadigma, kein Genusparadigma (Substantive und bestimmte Pronomen)
L3.2 - ein Genusparadigma und drei Kasusparadigmen im Singular des Maskulinums und
des Neutrums (Adjektive)
L3.3 - ein Genusparadimgma und ein oder zwei Kasusparadigmen im Singular des Maskulinums und des Neutrums (Artikel u. einige Pronomen)
Diese Klassifikation der Lexeme aufgrund der Flexion berücksichtigt nicht ein wichtiges
Gliederungskriterium, das selbst bei herkömmlichen Wortarten eine Rolle spielt:
Die Kombinierbarkeit mit anderen Lexemen zu größeren Einheiten. Diese Kombinierbarkeit
ist so wichtig, dass sie die Grundlage für eine zweite Klassifikation liefert. Da die beiden
Klassifikationen nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sind, wird bei
U. Engel die begriffliche Unterscheidung zwischen Lexem und Wort eingeführt. Das Wort
ist ein Lexem in seinem lexematischen Kontext. Da sich die Lexeme nicht miteinander kombinieren lassen, ohne dass die Flexibilien unter ihnen Lexeme nehmen, erscheint jedes Wort, sofern es einem Flexibile entspricht, in Form einer Lexem-Flexem-Verbindung.
Nur Partikeln sind als Lexeme wie als Wörter formgleich, aber als Wörter unterliegen sie einer Subklassifizierung.
Das Lexem ist also lediglich eine Lexikoneinheit, das Wort ein potentieller Bestandteil eines Syntagmas. Die Wortklassen sind aufgrund ihrer lexematischen Kombinatorik definiert und stimmen mit den Lexemklassen (mit Ausnahme der Wortklasse Verb) nicht mehr durchgehend überein.
WORTKLASSEN (nach Engel: Deutsche Syntax)
Verben
Die Klasse entspricht völlig der gleichbenannten Lexemklasse und hat eine spezifische Kombinatorik.
Nomina
Hierher gehören mit Ausnahme der genusneutralen Pronomina (ich, du und andere) die Lexeme der Klasse 3.1 (Buch, Dackel, Tag, Sonne). Sie lassen sich mit Adnomina kombinieren und können in ihrer Gesamtheit Genitivattribute, Relativsätze und situative Angaben zu sich nehmen.
Adnomina
Es sind Wörter, die mit Nomina kombiniert aber zum Teil auch allein vorkommen können. Sie lassen sich in Adjektive, Determinative und eine kleine Klasse exklusiver Adnomina einteilen.
Adjektive
Es sind v. a. die Lexeme der Klasse L 3.2 sowie alle Kardinalzahlen.
Im Einzelnen gelten hier verschiedene Kombinationsregeln.
Determinative
Sie lassen sich immer mit einem Nomen kombinieren. Sie sind aber nur im begrenzten Maße untereinander verbindbar (z. B. dieser mein Zeuge).
Es handelt sich um die sog. adjektivischen Pronomina der traditionellen Grammatik
Pronomina
Die Funktion dieser Wortklasse besteht darin, dass ihre Elemente an die Stelle der Nomina (bzw. der ganzen Nominalphrasen) treten.
Es lassen sich drei Subklassen unterscheiden: B1, B2, B3.
B1 – die geschlossene die Elemente (ich, ihr, sie, erwachsene). Sie kann keine Attribute, wohl aber Relativsätze und situative Angaben zu sich nehmen.
B2 – die geschlossene Klasse umfasst die Elemente er, sie, es. Sie können Relativsätze und situative Angabe regieren.
B3 – die geschlossene Klasse und Elemente jemand, niemand, wer, was, etwas, nichts.
Die Elemente dieser Klasse können Relativsätze, situative Angabe regieren, aber Adjektivphrasen in der Form des Singulars Neutrum (jmd. Neues, etwas Gutes).
Unter Zuhilfenahme von Nomen, Adjektiv, Determinativ, Pronomen und Verb lassen sich auch die meisten Partikeln nach Wortklassen ordnen.
Es sind: Subjunktoren, Kopulapartikeln, Präpositionen, Konjunktoren und eine Restklasse.
Subjunktoren sind Elemente, die in ihrer Umgebung mindestens ein finites Verb oder ein Verb im Infinitiv haben. Gemeint sind im Wesentlichen die unterordnenden Konjunktionen der traditionellen Grammatik sowie Infinitivsatzeinleitungen (um – zu, statt – zu).
Kopulapartikeln
Diese Klasse von Partikeln ist mit den Kopulaverben (sein, werden, bleiben, scheinen) kombinierbar.
Es handelt sich um die sog. „nur prädikativen“ Adjektive der traditionellen Grammatik mit Schuld, Leid.
Präpositionen
Diese Elemente können in ihrer Umgebung immer ein Nomen im spezifischen Kasus haben (T: die Abkürzung T nach Tesniérs translativ gewählt).
Konjunktoren
sind Partikeln, die im konvexiellem Bereich symetrische Umgebung haben
sie verbinden gleichatrige Konstruktionen – Äußerungen, Sätze, Phrasen, Wörter.
es sind nebenordnende Konjunktionen der traditionellen Grammatik (und, aber, denn u. A.), aber auch Wörter wie deshalb, demzufolge, (konjunktional Adverbien, die Sätze, die Partikel und bedeutungsverwandte Wörter verbinden).
Restklasse
diese Partikel können nur verhältnisweise aufgrund semantischer Kriterien subklassifiziert werden
so lassen sich Wörter mit Verweissfunktion ausgliedern (da, darüber…), existematorische Elemente (wohl, vermutlich, zwar,…) sowie negierende Elemente (nicht, keineswegs,...)
Wortklassen
sie ergeben sich aufgrund der Kombinierbarkeit der Lexeme mit anderen Lexemen zu größeren Einheiten
Verben
Nomina
Adnomina - a) Adjektive
b) Determinative
c) Exklusive Adnomina („All die vielen Schmetterlinge“)
4. Pronomina - a) B1 (ich, wir, du, ihr, sie)
b) B2 (er, sie, es) => anaphorische Pronomina
c) B3 (jemand, niemand, wer, was, etwas, nichts)
Subjunktoren
Kopulapartikel
Präpositionen
Konjunktoren
Restklasse
Wortgruppen
auf dem Weg vom Wort zu Satz hat die Syntax als Kombinatorik der Einheiten des supraphonematischen Bereichs zunächst eine Ebene der Wortgruppe zu berücksichtigen
auf dieser Ebene gelten bekanntlich andere Kombinationsregeln als im Bereich der Wortstruktur
Als Beispiel einer Klassifikation der Wortgruppen wird her wiederum die Darstellung in der Syntax der dt. Gegenwartsprache kurz referiet (viz: Knížka od Ulricha – Syntax der dt. Gegenwartsprache. Podobně je to v Dudenovi – Phrasen.)
Beispiel: Der Spatz sitzt (auf dem Dach)
der Satz enthält eine Präpositionalgruppe „auf dem Dach“
die gesamte Gruppe wird sozusagen von Außen her durch das Verb „sitzt“ regiert
der Terminus (s) Regens soll diesem extern regierenden Element vorbehalten bleiben
das intern regierende Element der Gruppe, die Präposition „auf“ wird mit dem Terminus NUKLEUS (= Kern) belegt
man kann die Wortgrupen sozusagen nach ihrem Nukleus benennen
solche nach dem Nukleus benannten Konstrukte heißen PHRASEN
theoretisch gibt es viele Klassen von Phrasen wie Wortklassen
Präpositionalphrase = besondere Form, enthält eigentlich eine Nominalphrase
die zitierte Darstellung rechnet daher mit Verbalphrasen, Nominal-, Adjektiv-, Determinativ-, Pronominal-, Subjunktor-, Kapulapartikel-, Präpositional-, Konjunktorphrasen und Phrasen, die durch die Partikeln der Restklasse gebildet werden
diese Phrasen sind allein durch ihren Nukleus definiert, nicht durch ihre Dependenzien
So ist z.B. das Konstrukt: „Der Mann, der Birnen verkauft“, eine Nominalphrase.
Aber auch ein Wort wie „der Mann“ oder „Mann“, wenn es keine Dependenzien hat, ist eine Nominalphrase. Es gilt also, dass Phrasen auch aus einem enzigen Wort bestehen können, falls dieses keine Dependenzien hat. Freilich gibt es Wörter, die ohne Dependenzien gar nicht vorkommen, z. B. Präpositionen, Adjektive. Bei den Verbalphrasen wird noch unterschieden zwischen der engeren Verbalphrase (Verbalkomplex, Prädikat) und der Verbalphrase im weiteren Sinne, d. h. dem Satz. Der Satz wird somit definiert als Phrase, derer Nukleus ein finites Verb oder ein Verb im Infinitiv ist.
Beispiel: auf dem Dach
Betrachtet man dieses Konstrukt in seiner Umgebung, also kontextabhängig, nämlich in Beziehung zu seinem externen Regens, so zeigte sich, dass diese Phrase von dem Verb abhängt.
sitzt V (Verb)
N (Nomen) ╝ ╚ T (Translativ)
║ ║
Spatz auf
║ ║
Der Ad (Adnomen)Dach N
║
Ad dem
Die Phrase „Auf dem Dach“ ist also eines der Elemente, die von Verben wie „sitzen“ abhängen können. Aber dieses Verb lässt nicht nur Präpositionalphrase zu. Auch Adverbien wie hier, dort, da sind an dieser Stelle einsetztbar. Es handelt sich also nach der hier verwendeten Terminologie um die Partikel der Restklasse bzw. ihre Phrasen. Man sieht daraus, dass das Verb seine Dependenzien auf eigene Weise selegiert – unabhängig von ihren Phrasenstruktur – u. das dabei die Beschränkung auf eine einzige Phrasenklasse nicht die Regel ist. Konstrukte, die von ihrem unmittelbaren Regens selegiert werden, heißen Glieder. Glieder sind also Elemente einer Mutationsklasse (eines Pradigmas), die sicht aufgrund eines bestimmten Kontextes ergibt.
Wortgruppe (neutrale Bezeichnung)
Kontextunabhängigkontextabhängig
PhrasenGlieder
(Nukleusklassen)(Kommutationsklassen)
Die traditionelle Grammatik würde hier von einer Wortgruppe u. ihrer Stuktur einerseits sowie ihrer syntaktischen Funktion bzw. Ihrer Satzgliedwert andererseits sprechen.
Zusammenfassed:
Die Phrasen sind durch ihren Nukleus, die Glieder durch ihr Regens definiert. Die Eigenschaft eines Wortes als Regens aufzutreten u. Glieder zu regieren wird als Rektion bezeichnet. Grundsätzlich haben Elemente jeder Wortklasse ihre Rektion. Es gilt jedoch, dass nicht alle Elemente einer Wortklasse dieselbe Rektion haben. Bekanntlich unterscheidet man z. B. bei der Wortklasse Verb absolute Verben, Akkusativverben, Dativverben, Genitivverben usw. Aber solche auf Teile der Wortklasse beschränkte Rektion existiert auch bei Substantiven und Adjektiven.
Es heißt z. B. „Hoffnung auf Frieden“ aber nicht „Gewissheit auf Frieden“.
Ähnlich bei Adjektiven: gierig nach Ruhm, zufrieden mit Thomas
Die herkömmliche Grammatik spricht bei Verben von Satzgliedern, bei Substantiven und Adjektiven gewöhnlich von Attributen.
Diese auf Teile von Wortklassen beschränkte Reaktion heißt bei Ulrich Engel Valenz. Damit ist Valenz gleich subklassenspezifische Reaktion.
Im Zusammenhang mit dem Begriff Valenz ist auch die Unterscheidung von Ergänzungen und Angaben zu sehen.
Ergänzungen sind Glieder, die nur von bestimmten Elementen einer Wortklasse abhängen, d. h. sie sind subklassenspezifischen Glieder.
Angaben sind Glieder, die von allen Elementen einer Wortklasse abhängen können.
Beispiel: Das Bedürfnis nach Sicherheit in unserer Zeit
Die Nominalphrase „das Bedürfnis nach Sicherheit in unserer Zeit“ besteht aus dem Nukleus „Bedürfnis“ und zwei Satelliten, die beide Präpositionalphrasen sind. Die erste kann nur bei wenigen Nomina wie Ruf, Wunsch, Sehnsucht vorkommen (Ergänzung). Die zweite Präpositionalphrase „in unserer Zeit“ ist im Prinzip bei jedem beliebigen Nomen denkbar (Angabe).
N
Bedürfnis
Ad
das T (translativ)T
nachin
N N
SicherheitZeit
Ad
unserer
Nach dieser Auffassung sind Ergänzungen und Angaben keineswegs nur auf dem Bereich der unmittelbaren Verbdependenzien beschränkt. Viel mehr können sie theoretisch bei den Wörtern als Dependenzien vorkommen.
Faktisch hat man mit Ergänzungen und Angaben bei Adjektiv, Nomen und Verb zu rechnen (Adjektiv-, Nominal-, Verbergänzung, Adjektiv-, Nominal-, Verbangabe).
Die hier getroffene Abgrenzung zw. Ergänzung und Angabe ist nicht identisch mit der zw. Notwendigen und weglassbaren Gliedern.
Die Dichotomie notwendig weglassbar gehört in den kommunikativen Bereich.
Notwendig ist dann jedes beliebige Element eines Textes, wenn sein Fehlen verhindern würde, das Gemeinte adäquat auszudrücken.
Umgekehrt ist im kommunikativen Sinn letzten Endes fast alles weglassbar, wenn die fehlenden Teile eines Satzes in der konkreten Situation ohne weiteres ergänzt werden können.
So verstanden Begriffspaar Ergänzung – Angabe obligatorisch vs. fakultativ.
Obligatorisch sind Elemente, deren Elimination zu grammatisch unkorrekten Sätzen führt, während sie bei fakultativen Gliedern ohne weiteres möglich ist. Hier gilt folgendes: obligatorische Glieder sind immer Ergänzungen. Angaben sind immer fakultativ.
Ob fakultative Glieder, Angaben oder Ergänzungen sind, kann durch Feststellung ihres Lebensbereichs entschieden werden. Möglich bei jedem Element der Wortklasse = Angabe, möglich nur bei einem Teil, d.h. subklassenspezifische Ergänzungen. Aufgrund des Gesagten lässt sich auch der Begriff Satzglied neu definieren und zwar als logische Summe von Verbergänzungen und Verbangaben.
Dagegen sind Attribute, Ergänzungen oder Angaben, die von nicht verbalen Wörtern abhängen (Attribute = Ergänzungen + Angaben, Satzglieder = Ergänzungen und Angaben auf Satzebene).
SATZ UND TEXT
Sprachliche Verständigung erfolgt nur in Texten. Kleinere Einheit – Wörter, Wortgruppen, Sätze – sind nur wichtig als Baustücke, die zur Textbildung beitragen. Sie allein reichen aber zur Verständigung nicht aus. Texte müssen nicht in jedem Fall sehr umfangreich sein. Auch die Aufschrift „Rauchen verboten“ ist ein abgeschlossener und aus sich heraus verständlicher Text. Die Frage, wie die Texte nach oben abzugrenzen sind, sollte nicht überwertet werden. Wichtiger ist die Charakteristik ihres Aufbaus: Texte sind Geflechte von Äußerungen. Texte sind Komplex. Texte haben eine nachvollziehbare Struktur. Texte sind sortenspezifisch. Indem Menschen sprechen mit dem Ziel sich zu verständigen, führen sie soziale Handlungen aus: sie teilen mit, sie fragen, sie fordern auf, sie raten, sie billigen, sie resignieren. In allen diesen Fällen vollziehen sie Verständigungshandlungen, die man als Sprechakten bezeichnet.
(Grundzüge der strukturalen Syntax) – Hrsg. Ulrich Engel, Stuttgart 1980
Zeman
Dependenční syntax
Podzim 2007
Vloženo: 22.06.2009
Velikost: 122,00 kB
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