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Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiáldenen Grades und Pertinenzelemente (Pertinenz -Dative und Akkusative). pertinence= vhodnost, přináležitost, příslušnost.
Verbunabhängige Elemente (freie Satzglieder)
Weiterhin teilt Engel die Elemente des Satzes nach ihren Anaphoriesierungsmöglichkeiten in 6 Klassen ein. Anaphorisierbar durch:
Personalpronomen (er, ihr, wir)
Abstraktes Adverb (da, hin, darum…)
Präpositional Adverb (daran, dadurch, …)
So oder es
geschehen, sein, tun
Satzglieder ohne Anapher
Die Klassendurchschnitte zwischen A- und D- Klassen bezeichnet Engel dann als Klassen syntaktischer Glieder (S- Klassen).
Als Valenz kann man die Eigenschaften von D-Elementen definieren – Im Dependenzmodell abwärts gerichtete Bedingung für S-Elemente. Die individuelle Valenz ergibt sich dann nicht nur aus der Anzahl (wie bei Tesniérs), sondern auch aus der Art der abhängigen Elemente. Zwischen zwei sprachlichen Elementen, die gleichzeitig miteinander auftreten, besteht zunächst eine Vorkommensrelation (Konkomitanz).
z.B. Ein fallender Ast hat meinem Bruder das linke Bein abgeschlagen.
E o —————————— V —————————- E 1
↓
Verb hat Valenz o1
E 3 = Dativ (=meinem Bruder)
Das Diagramm kann folgendermassen gelesen werden:
„Ein fallender Ast“ (E o = Nominativergänzung) ist vorkommenmäßig auf ein Verb (V) wie "abschlagen" gebunden, dass die Valenz nominativisches Element aufweist. Das Verb "abschlagen" hat jedoch die zusätzliche Valenz , d.h. es verlangt E 1 (Akkusativergänzung), hier "das linke Bein". Unter der Bedingung, dass E 1 einen Körperteil oder so ähnlich bezeichnet, muss das Lebewesen dem dieser Körperteil gehört in dativischer Form (E 3) mitgenannt werden.
Hätte „der fallende Ast“ nämlich die Kante eines Simses abgeschlagen, so könnte kein entsprechender Dativ ihm zugesetzt werden. Diese Erläuterung zeigt, wo die einzelnen Teile des Satzes in ihrem Vorkommen aufeinander angewiesen sind. Dabei stellt sich die Frage nach der hiearchischen Anordnung der Konstituenten, der Term (=Glied einer Formel, Endelement) der Vorkommensrelation.
Es besteht z.B. offensichtlich eine Konkomitanz zwischen dem Verb "abschlagen" und der Akkusativergänzung "das linke Bein". Sollen wir nun sagen - das Verb bedinge die Akkusativergänzung oder die Akkusativergänzung bedinge das Verb? In der Sprache selbst lässt sich solche Art - Bedingung nicht beobachten. Wir wissen lediglich, dass weder das eine noch das andere Element allein stehen kann. Wenn wir also eine grammatische Kategorie "Bedingung" einführen, so bleibt es uns überlassen, welches Element der Vorkommensrelation wir als bedingend und welches als bedingt auffassen. Es ist vorteilhaft, die Bedingung so zu richten, dass in möglichst vielen Fällen Terme, die mehrere andere Terme zugleich bedingen, diesen vorgeordnet sind. Daher wird bestimmten Elementen ein höherer bzw. der höchste Platz zugewiesen, andere dürfen nur tiefer angesetzt werden. Solche Art gerichtete Konkomitanz nennt man Abhängigkeit (= Dependenz). Bei den voneinander abhängigen Klassen unterscheidet man das Regens (das höherstehende, das bedingende) und das Dependenz. Das Regens regiert seine Dependenzien. Das dependenziele Verfahren lässt sich durch die Umwandlung des Konkomitanzdiagramms in ein Dependenzdiagramm veranschaulichen.
E o — V —E 1 V 0 - Nominativ
/ \ 1 - Akkusativ
E 3 E o E 1
E 3 = Pertinenzdativ
Hier ist das Verb "abschlagen" höchstes Element oder Regens, weil die meisten Elemente des Satzes zugleich als vom Verb bedingt aufgefasst werden können. Theoretisch lässt sich aber auf einem anderen Element im Satz der Rang des obersten Regens zuweisen. Das dependenzielle Prinzip erstreckt sich keineswegs nur auf den deutschen Verbalsatz. Es kann auch auf Wortgruppen und auf Texte angewandt werden.
Zusammenfassend:
Dependenz liegt vor, wenn Konkomitanz in eine bestimmen (im Diagramm vertikale) Richtigung gebracht worden ist. Die Ausrichtung ist nicht durch die Sprache vorgegeben, sondern sie beruht auf der Entscheidung des Grammatikers, die wiederum durch den Zweck der grammatischen Beschreibung sowie das Kriterium der Einfachheit motiviert ist.
Grammatische Disziplinen
Die Gliederung der Grammatik in einzelne gramm. Disziplinen erfolgt am besten anhand folgender Überlegungen. Die Grammatik beschäftigt sich immer einerseits mit einzelnen sprachlichen Elementen anderseits mit der Kombination dieser Elemente. Die Regeln von solchen Kombinationen sind naturgemäß abhängig von der Art der Elemente, für die sie gelten. Traditionsgemäß unterscheidet man bereits in der ältesten Grammatik Laute, Wörter und Wortgefüge bzw. Sätze. Die entsprechenden Bereiche der Grammatik wären also Lautlehre, Wortlehre und Syntax, wobei die Wortlehre in Wortbildungs- und Flexionslehre (=Morphologie), die Syntax in Wortgruppen- und Satzlehre zerfallen.
In Wirklichkeit gibt es kein Grammatikbuch, das so systematisch ausgebaut wäre. Da sich die Grammatiken vorwiegend an praktische Ziele orientierten, behandeln sie meistens die Flexionslehre und Satzlehre in großer Ausführlichkeit, die übrigen Disziplinen hingegen nur oberflächlich. Besonders die Wortgruppenlehre ist in der traditionellen deutschen Grammatik vernachlässigt worden. In der neueren Grammatikforschung geht man trotz begrifflichen und terminologischen Unterschieden davon aus, dass die Sprache ein Zeichensystem ist. Jedes sprachliche Zeichen hat ein Signifikat und einen Signifikanten. Das kleinste sprachliche Zeichnen, das sich nicht in eine Folge von Zeichen zerlegen lässt, bezeichnet man nach André Martinet als Monem. Moneme weisen also eine lautliche Form und eine Bedeutung auf. Sie lassen sich zwar in kleinere Einheiten zerlegen, aber die selbst, im Gegensatz zu Monemen, keine Bedeutung haben. Sie werden als Phoneme bezeichnet und haben bedeutungsunterscheidende Funktion. Die Liste der Phoneme einer Sprache ist begrenzt. Bereits in diesem Bereich gibt es eine Art sprachspezifische Kombinatorik (phonetisch-phonematische Ebene). Im Deutschen existiert z.B. die Kombination „flink“, möglich wäre auch „frink“. Ausgeschlossen dagegen „fnilk“ oder „fnirk“. Wir sehen also, dass die Möglichkeiten der Phonemverbindungen in Monemen wesentlich zur lautlichen Charakterisierung beitragen. In der Linguistik spricht man statt über Moneme über Morpheme und unterscheidet freie Morpheme (Martinet: Lexeme) und gebundene Morpheme. Die letzten zerfallen in die Klasse der Wortbildungsmorpheme (bei Ulrich Engel = Derivaten) und die Klasse der gramm. Morpheme (Engel: Flexeme).
Die Syntax der deutschen Gegenwartssprache von Ulrich Engel betrachtet die Moneme als kleinste Einheiten der Wortstruktur und damit also kleinste syntaktische Einheiten überhaupt. Die Kombinatorik dieser Elemente sowie die Kombinatorik der Einheiten, die aus diesen Elementen auf höheren Ebenen entstehen (Wörter, Phrasen, Sätze als Verbalphrasen im weitern Sinne, Texte) wird von Engel als Syntax bezeichnet. Damit ist Syntax die Kombinatorik der Einheiten des ganzen supraphonetischen Bereiches (nad kombinací fonémů) = Morphologie + Wortbildung + Syntax.
Die Flexematik, die in anderen gramm. Darstellungen Morphologie genannt wird, ist die Kombinatorik von Flexemen und Lexemen. Lexeme sind sprachliche Elemente, die einer bestimmten Lexemklasse angehören. Wenn die Flexion als Grundlage der Lexemklassifikation dient, können alle Lexeme zunächst in 2 großen Klassen eingeteilt werden: flektierbare und nichtflektierbare. Die nichtflektierbaren Lexeme heißen Partikeln. Ihre weitere Subklassifikation kann nur auf Grund syntaktischer Verwendungsweisen erfolgen. Die Flexibilia, d. h. die flexierbaren Lexeme lassen sich in 4 Gruppen erteilen. Die Einteilung beruht auf der dieser Lexeme mit Verschiedenen Lexemkategorien.
Formalisieren der Gramatik
Im Grunde handelt es sich bei diesen Bedingungen um einen Versuch, die natürliche Sprache (Objektsprache) mit Hilfe einer Kunstsprache (Metasprache) zu beschreiben. In der europäischen Linguistik hat sich diese aus Amerika kommende Tendenz in den 60ger Jahren durchgesetzt. Die Formalisierung sollte die Linguistik zu einer exakten Wissenschaft machen. Seitdem liefern einige Richtungen der moderen Linguistik (z.B. generative Gramatik, neuere Ausprägungen der Dependenzgrammatik, die Kasusgrammatik der Fillenore Schule) vorwiegend oder ausschließlich formalisierte Grammatikalstellungen.
Die meisten der verwendeten Kunstsprachen stammen aus der formalen Logik oder wurden auf diese Basis entwickelt. Sie haben gegenüber einer natürlichen Sprache den Vorteil, dass sie einfach systematisch und wieder sprachlich frei konstruiert sind. Doppeldeutigkeiten und falsche Assotiationen werden bei einer solchen Beschreibung von vorn herein vermittelt. Allerdings handelt es sich bei einer Formalisierung – und das wird manchmal vergessen – nur um eine Schreibweise. Sie bietet allein keinerlei Gewähr für die Richtigkeit einer Aussage und besitzt auch keinen eigenen Erkenntniswert.
Ulrich Engel unterscheidet im Deutschen 7 Lexemkathegorien: Kasus, Person, Numerus, Genus, Komparatien, Verbal I, Verbal II.
Kasus hat ein vielgliedriges Paradigma (Nominativ, Akusativ, Genitiv, Dativ) und kommt bei Nomen, Adverben, Pronomen und Adjektiv vor.
Die Kategorie Person zeigt ein dreigliedriges Paradigma (Lokativ = Sprecher 1. P., Allokativ = der Angesprochene 2. P, Delokativ = der, die, das Gesprochene, 3. P.). Sie erscheint bei einigen Pronomina und bei Verben.
Numerus hat ein zweigliedriges Paradigma (Singular und Plural) und kommt bei allen flektierbaren Lexemem.
Bei Genus unterscheidet man ein dreigliedriges Paradigma: Maskulinum, Femininum, Neutrum. Diese Kategorie befindet sich bei Nomen, Adverben, Pronomen und Adjektiv, wobei nur das Nomen und einige Pronomina eigenes Genus haben, während sich das Genus bei Adnomen und Adjektiv nach dem Genus des begleitendenbzw. Des betretenen Nomens Richter. Die einzelnen Genera haben keine eigene Bedeutung. Genus darf nicht mit Sexus verwechselt werden.
Die Kategorie Komparation hat drei Lexeme: Positiv, Komparativ und Superlativ.
Sie beschränkt sich auf Adjektive und einige Partikeln. Die Komparationslexeme -er, -(e)s, sind immer morphologisch unterscheidbar. Es gibt auch supletive Komparationsformen gern-lieber-am liebesten.
Verbal I hat ein fünfgliedriges Paradigma:
Präsens, Präteritum, Konjunktiv I, Konjunktiv II und Imperativ.
Die mit einem Flexemen aus Verbal I verbundenen Lexeme heißen finitie Verben.
Verbal I ist in der Regel morphologisch eindeutig markiert. Allerdings hat nicht jedes Flexem aus Verbal I einen eindeutigen Markanten (vgl. z.B. Indikativ und Konjunktiv Präsens und Präteritum). Hier treten – v. a. in der indirekten Rede – häufig, wenn auch nicht auf notwendiger Weise der Satzformen Würde-Periphrasen. Immerhin kann die Kommunikation auch bei Verwendung mehrdeutiger Formen noch durchaus verlässlich funktionieren.
Verbal II hat ein dreigliedriges Paradigma: Infinitiv, Partizip I. Partizip II Verben mit Flexemen aus Verbal II sind infinite Verben.
Der Infinitiv kommt hauptsächlich als abhängiges Element innerhalb von Verbalkomplexen vor („Ich musste arbeiten.“), gelegentlich bildet er auch selbst den Verbalkomplex („Ich hoffe dich vor ihm zu schützen.“). Seltener steht er als Attribut bei Nomen („die Kunst aufzuhören“). Das Partizip I wird in der Gegenwartssprache ausschließlich als Adjektiv verwendet („Die schweigende Mehrheit; Sie stand schmollend bei Seite.“).
Das Partizip II erscheint als Bestandteil des Verbalkomplexes („Er hat gesungen; Nina wird gelobt.“) oder fungiert wie ein Adjektiv („Das verlorene Schaf; Ich bin erschüttert.“).
Aufgrund der aufgezählten Flexemkategorien lassen sich die Flexibilia weiter in Gruppen
aufteilen, wobei nur Kasus, Genus und Verbal I für ihre Definition benötigt werden:
1) Lexeme, die mit Verbal I verbindbar sind, heißen Verben.
2) Lexeme, die sich mit der Flexemkategorie Kasus verbinden. Mit Hilfe der Kategorie
Genus lassen sie sich in folgende Gruppen aufgliedern:
a) Eine Klasse von Lexemen, die ein Kasusparadigma hat, aber kein Genusparadigma,
weil sie auf ein Genus festgelegt oder genusneutral ist (Substantiva und einige Pronomina:
Beispiel: Tag, Zunge, ich, wir, jemand, wer, was, auch bestimmte Kardinalzahlen)
b) Die Lexeme, die neben dem Kasusparadigma auch ein Genusparadigma haben,
bilden zwei Untergruppen: Eine Klasse mit einem Genusparadigma und drei verschiedenen
Kasusparadigmen im Singular des Maskulinus und des Neutrums. Sie entspricht der traditionellen herkömlichen Klasse der Adjektive.
Die restlichen Lexeme dieser Hyperklasse haben ein Genusparadigma und ein oder zwei Kasusparadimen, im Singular des Maskulinums und des Neutrums. Hierher gehören vor allem der definite und indefinite Artikel, das Demonstrativpronomen, das Possesivpronomen und Relativpronomen.
LEXEMKLASSEN:
Sie ergeben sich aufgrund der Kombiniebarkeit der Lexeme mit Flexemkategorien.
L1 - Lemenklasse 1
Partikel - unflektierbar
L2 - Flexibilia
Verben - verbindbar mit der K
Vloženo: 22.06.2009
Velikost: 122,00 kB
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