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Wie bereits an anderer Stelle / im Vorwort festgestellt wurde ...
Diesem Problem wenden wir uns im dritten Kapitel zu.
3. Isotopie- oder Topikketten
Isotopie ist die Hauptform der semantischen Kohärenz (Bedeutungszusammenhang) zwischen den Gliedern eines Textes. Sie beruht auf die semantische Äquivalenz zwischen lexikalischen Elementen eines Textes, die von der wörtlichen Wiederholungen bis zur ausdrücklichen Äquivalenzsetzungen von Einheiten mit sehr entfernten Bedeutungen durch den Textproduzenten im Textablauf reichen.
Durch semantische Äquivalenz verbundene Elemente werden Isotopie- oder Topikketten oder auch nominative Ketten genannt. Ihre wichtigsten Arten sind:
a) Bedeutungsgleichheit (bei wörtlicher oder flektierter Wiederholung).
b) Bedeutungsähnlichkeit im engeren Sinne (Synonymie): Auto / Wagen.
c) Bedeutungsüber- oder -unterordnung (Hyperonym / Hyponym): Weide / Gehölz / Pflanze.
d) Kohyponymie (Nebenordnung von Artbegriffen ohne Oberbegriff): Apfel, Birne, Pflaume sind Kohyponyme untereinander und Hyponyme des Oberbegriffs Obst.
e) Bedeutungsgegensatz (Antonymie) mit gemeinsamem Bezugspunkt): bürgerlich / kommunistisch
f) Bedeutungsumschreibung (Paraphrase): Sonnentau, unscheinbare fleischfressende Pflanze.
g) Proformen: „Stellvertreterwörter“ mit anaphorischem und kataphorischem Bezug.
h) Syntaktische Ellipsen: Aus Gründen rationellen Sprachgebrauchs wird auf die Wiederaufnahme sprachlicher Mittel aus Vorgänger-Sätzen ganz verzichtet: -Wo warst’n du? - Im Garten.
Die Gesamtheit aller einen Text durchziehenden und seine Teile (Texteme) verbindenden Isotopieketten nennt man das Isotopienetz des Textes. Die variierende Zahl der Isotopieglieder (Topiks) in verschiedenen Texten ist ein Ausdruck der Dichte der Textverflechtung.
4. Vertextungstypen und Konnektoren:
Außer durch Isotopieketten wird semantische Kohärenz auch durch semantische Beziehungen zwischen Nachbarsätzen im Text - ähnlich denen zwischen in Satzverbindungen kombinierten Sätzen - gesichert, die mit spezifischen sprachlichen Mitteln (Konjunktionen, Pronominaladverbien, Präpositionalgruppen - hier als Konnektoren zusammengefasst) sprachlich signalisiert sein können, aber auch ohne ausdrückliche sprachliche Kennzeichnung bestehen können.
a) Kausalverknüpfung (Ursache-Wirkung-Relation): Das Auto fuhr auf einen Baum. Die Straßen waren vereist. (denn)
b) Motiv-Anknüpfung (Handlung - Beweggrund): Mutter ist in den Keller gegangen. Sie will Kartoffel holen. (denn)
c) Diagnostische Interpretation (Angabe der Prämissen zu einem Schluß): Es hat Frost gegeben. Die Heizungsröhren sind gesprungen. (denn)
d) Spezifizierung (Fortschreiten vom Allgemeinen zum Besonderen): Gestern hat es ein Unglück gegeben. Peter hat sich den Arm gebrochen.
e) Metathematisierung (Verallgemeinerung): Die Felder sind abgeerntet. Die Äpfel sind reif. Das Laub färbt sich. Kurs/Summa summarum: Der Herbst hat begonnen.
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 36,50 kB
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