- Stahuj zápisky z přednášek a ostatní studijní materiály
- Zapisuj si jen kvalitní vyučující (obsáhlá databáze referencí)
- Nastav si své předměty a buď stále v obraze
- Zapoj se svojí aktivitou do soutěže o ceny
- Založ si svůj profil, aby tě tví spolužáci mohli najít
- Najdi své přátele podle místa kde bydlíš nebo školy kterou studuješ
- Diskutuj ve skupinách o tématech, které tě zajímají
Studijní materiály
Hromadně přidat materiály
Historische_Entwicklung_II-shrnuti
NJII_24 - Historische Entwicklung II
Hodnocení materiálu:
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiáltronus – stool, luna – mano, ventus – vint
-RHEINFRÄNKISCHE ÜBERSETZUNG DES CANTICA LAUTICORUM
- 10.Jhs. (pisen pisni)
- MURBACHER HYMNEN
- 27 lateinischer Hymnen
- 9.Jh. – Reichenau am Bodensee
- interlineare Übersetzung
- viele Versionen des Vaterunser und der Taufgelöbnisse im Zusammenhang
mit dem Reichsgesetze des Karl der Großen: Admontio Generalis (Vaterunser
auswendig lernen)
- Ahd. TATIAN
- ursp. syrischer Mönch Tatian – verfasste Evangelienharmonie
(parallel gehende Ereignisse aus dem
Leben Christi)
- zusammengestellt aus 4 Evangelien – lat. Version
- Kloster Fulda – 2/4 des 9.Jhs. auf Deutsch (mehrere Übersetzungen)
B) HELDENDICHTUNG
- HILDEBRANDSLIED
- 830 – 840 – Fulda
- von 2 Schreiben in 1 Handschrift eingetragen
- Mischdialekt – Ahd. und altsächsische Formen
- Inhalt: alte Hildebrand kehrt sich nach 30 Jahren nach Hause zurück
(im Dienst des Dietrich von Bern – Theoderich – Ostgote), Sohn
Hadubrand – erkennt ihn nicht – sollte tod sein), beschützt sein
Land – Zweikampf – berühmte Klage: „Wohl an die
herrschender Gott, ein schlimmes Schicksal nimmt seinen Gang!
Mein eigenes Kind will mich mit dem Schwert töten!“
- Endteil – fehlt – altnordische Überlieferung (Sagos)–Hadubrand´s Tod
- Konflikt des Sippengefühls und der Kriegesehre wird an der Person
Hildebrands gezeigt
- in Stabreimversion gefasst
C) SPRÜCHE ZUR BESCHWÖRUNG
- es sind die heidnisch – germanische Zaubersprüche – dämonische Mächte
beschwört
- meistens für Krankheit verantwortlich
- in 10.Jh überliefert, Texte aber viel älter – Generationen
- MERSEBURGER ZAUBERSPRÜCHE
- die ältesten erhaltenen Texte
- Stabreim, in ˝ 10.Jh (älter ˝ 8.Jh) gefasst
- 1. idisi – zauberkundige Frauen – Befreiung von Gefangenen
beschworen, entspringe den Fesseln,
entweiche den Feinden
- 2.germanische Götter und Göttinnen ernannt (Phol, Wodan, Frija,
Wolla, Sunna, Sintghunt)
- ein Götterpferd hat sich Fuß verlenkt – beschwert alle
genannte Götter. Nur Wodan kennt die richtige Formel
- weitere Segen – um das Haus gegen Teufel versiegeln (10.Jh) – hier
wird der Dämon beim Namen genannt (d.h. erkannt
und nicht mehr gefährlich – auch beim Milch, Kälber)
D) RELIGIÖSE DICHTUNG (Stabreimversion)
- WESSOBRUNNER SCHÖPFUNGSGEDICHT UND GEBET (814)
- es war nichts – kein Erde, kein Himmel, Berg, Sonne, Mond, Anfang,
Ende – überall schwebte der allmächtige Gott und
Engel über nichts
- im Gebet – um Stärke im Glauben gebeten
- Sprache: Bairisch
- MUSPILI (2/2. 9.Jh)
Mittelhochdeutsch
Lautbestand – Vokalismus
- Reduktion der vollen Vokale in den unbetonten Silben
Substantive: ahd. taga mhd. táge (a- Stämme)
- reduziert
ahd. gesti mhd. geste (i-Stämme )
ahd. lambir mhd. lember (ir-ar Stämme)
Gen. Pl. ahd. tágo mhd. táge
ahd. gestio mhd. geste
ahd. lembiro mhd. lember
- steigt die Wichtigkeit des Artikels
Verben: 1.Ps, Sg. Präs., Ind., Akt., st., schw. Verben
ahd: riti, wirfi, gibu, nimu
mhd: rite, wirfe, gibe, nime
1.Ps, Pl., Präs., Ind., Akt., st., schw. Verben
ahd: ritamés, suochemés
mhd: riten, suochen
2. Sg, Prät, Ind., Akt.
ahd: riti, wurfi, námi, bugi
mhd: rite, würfe, naeme, büge
- neben der Reduktion auch der I-Umlaut (neu)
Infinitiv st. und schw. Verben
ahd: ritan, neman, souchen, salbon
mhd: riten, nemen, suochen, salben
Part. Präteritum
ahd: ginoman, giloufan, bigraben
mhd: genomen, geloufen, begraben
- Synkope: Schwund des abgeschwächten Vokals im Wortinneren
ahd: verliessen mhd: vliessen
- weg
- Apokope: Schwund des abgeschwächten Vokals im Wortauslaut (am Ende)
ahd: gróziro mhd: groezer
- ganz weg
Vereinfachung des Deklinations / Konjungationssystem
System der kurzen Vokale: a e i o u Umlaut: e ä ü (ö)
- Primärumlaut
Umlaut
1) Umlaut des kurzen A
A) Primärumlaut (gast – gesti)
B) Sekundärumlaut (Graphem ä) realisiert in
a) ehemaligen Hemmungsgruppen – HT, HS, RH
macht – mahti – mähte
wachsit - wächset
mariha - märhe
b) in der zweifolgenden Silbe bewirkt I-Umlaut ebenfalls
magadi – mägede (Reduktion der Nebensilben)
c) bei den Suffixen –lich und –lin
mänlich, väterlin
2) Umlaut des kurzen U
- suntia – sünde, turi – tür
- 2.Sg, Prät: bugi – büge, bunti – bünte
- von einigen Konsonantengruppen nicht realisiert – vor LT, LD
- gedultic, schuldic
- die Durchsetzung des Umlauts erfolgt in N – S Richtung
– mitteldeutsches Mundart stärker als oberdeutsches
- kein Umlaut im oberdeutsches Gebiet vor CK, PF, TZ
brucka – brücke – brucke (ODG)
Osnabrück – Innsbruck
- rucken/rücken, drucken/drücken – 2 Territorienvariante
- drucken, Druckerei, Buchdruck – über 1500 Druckerei
im oberdeutschen Gebiet (Basel, Zurüch)
3) Umlaut des kurzen O
- das Ö entsteht aus U nur da, wo sich in der Folgensilbe A, O, E befinden
got: wulfaz ahd: wolf
- vor dem I – Umlaut bewirkenden I, J der Folgensilbe U bleibt, kann es zu
einem echten Umlaut des O nicht kommen
- alle Belege entstanden durch Systemzwang oder der Analogie, so vor allem
als Singular – Pluraloppositionen nach dem Modell:
ahd: lamb - lembiro
mhd: dorf – dörfer, horn – hörner
oder nach dem Vorbild der I – Stämme – Böcke, Stöcke, Bischöfe
2. Klasse – biogan, biotan – Diphthonge
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
boug, bot
bugun
gibogan
2
bugi, buti
bugut
3.
boug, bot (au vor T > o – vor Dentalen)
bugunt
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 139,00 kB
Komentáře
Tento materiál neobsahuje žádné komentáře.
Copyright 2025 unium.cz


