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Historische_Entwicklung_II-shrnuti
NJII_24 - Historische Entwicklung II
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A) Starke Verben – mit dem Stamm, der durch Prät. sein Wurzelvokal verwechselt,
(Ablaut), ohne Suffix
- Part. Präteriti: durch den N-Suffix gebildet (giwoman)
- 2 Klassen von starken Verben:
1) ablautende Verben – 6 Ablautreihen:binten – bant (ich binde – ich band)
2) ehemalige reduplizierende Verba (got. haitan – Prät. haihait)
- Reduplikation – opakovani
- im Ahd. – verschwunden (nur im Gotischen)
jüngerer Wechsel des Stammvokals, der mit
dem Vokalwechsel der 6 alten Ablautreihen nichts zu tun hat.
B) Schwache Verben – sog. abgeleitete Verben – nach Ablautungssuffixen geteilt
1) JAN – Verben – neriu – Prät. nerita, suochu – suochta (j – Elemenet meist
schwindet)
2) ÓN – Verben – 1.Sg., Präs. – salbón – Prät. salbota
3) ÉN – Verben – 1.Sg., Präs. – habén – Prät. habeta
Die Flexion der starken Verben
Neman: Präs. Sg. Präs.Pl.
1. nimu - Erhöhung nemanes
2. nimis nemet
3. nimit nemant
Faran: Präs.Sg Präs. Pl
1. farufarames (faren)
2. ferit – Primärumlaut (ferst)faret
3. ferit – Primärumlautfarent
- wir unterscheiden 7 Klassen
A) die ersten drei basieren auf dem qualitativen Ablaut
B) 4. und 5. Klasse basieren auf dem qualitativen und quantitativen Ablaut
C) 6. und 7. Klasse gründen sich auf einem jüngeren Vokalwechsel
1. Klasse – rítan (í- 2.Ps vom Pl.), zihan
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
reit, zeh
ritum, zigum
giritan
2.
riti, zig
ritut, zigut
3.
reit, zeh (a vor h > e)
ritun, zigun
3. Klasse – bintan, werfan – E und Nasal im Stamm
(1.Ps. Sg. Präs. ich wirfu – Erhöhung)
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
bant
buntum
gibuntan
giworfan
2
bunti
buntut
3.
bant
buntun
4. Klasse – neman – E und Nasal im Stamm
(1.Ps.Sg. Präs. – ich nimu – Erhöhung)
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
nam
námun
ginoman
2
námi – quantitativer Ablaut
námunt
3.
nam
námun
5. Klasse – geban –einfacher Konsonant, ohne Nasal
(1.Ps.Sg.Präs: ich gibu – Erhöhung)
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
gab
gábum
gigeban
2
gábi
gábunt
3.
gab
gábun
6. Klasse – faran, tragan, wachsen
(tragu – tregis – Primärumlaut)
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
fuor
fuorum – gleiche Laute im Sg.u.Pl.
gifaran
2
fuori
fuorunt
3.
fuor
fuorun
7. Klasse – haltan, lioufan – ehemals reduplizierende Verben
(mehrere Subklassen)
(Reduktion – io > ie – Abschwächung – ustaleni prizvuku
Person
Singular
Plural
Part. Prät.
1.
hialt, liof
hialtum, liofum
gihaltan, giloufan
2
hialti, liofi
hialtunt, liofunt
3.
hialt, liof,
hialtun, liofun
Die Flexion der schwachen Verben:
A) ursp. JAN – Verben: sie teilen sich nach der ursp. der Wurzelsilbe in:
a) kurzsilbige (nerien, ritten)
Prät: nerita Part. Prät.: ginerit
b) lang – mehrsilbige (hóren, suochen)
Prät: hórta, suochta Part. Prät: gihórit, gisuochit
- i – wurde synkopiert
c) durch mehrfache germ. Konsonanz langsilbige (stellen – umgelautet)
Prät. stalta (i-synkopiert) Part. Prät: gistellit
(ohne Umlaut)
- J. Grimm – rückumlautende Verben (drive bylo, ted ne)
B) ursp. ÓN – Verben: dionón, dankón, machón
Prät: dionóta Part. Prät: gedionót
C) ursp.ÉN – Verben: habén, tragén
Prät: habéta Part. Prät: gehabét
Präteritopräsentia (Modalverben)
- sie haben alle präteritale Forme, die jedoch präsentische Bedeutung haben
- Präteritum (neueres) – Suffix –TA
- nach der Art der Stammsilbe sind zu den Ablautreihen der starken Verben
zugeordnet
Ablautreihe
Infinitiv.
1.und 3.Ps. Präs
1.
wizzan
weiz
2.
nicht belegt
toug
3.
kunnan
durfan
kann (psychische Möglichkeit)
darf (2.Ps.Sg.Präs: darft)
4.
sculan, scolan
scal
5.
magan, mugan
mag (physische Möglichkeit)
6.
nicht belegt - müezen
muoz
Das Verb SEIN – unregelmäßiges
- bildet sein Indikativ mit Hilfe von 2 Wurzeln – idg. ES und idg. BHEU
- die übrigen Formen werden vom starken Verb der 5. Klasse WEZAN gebildet
Inf: wezan Part. Präs: wezanti Prät. Sg. was
Prät. Pl. wárum – gram. Wechsel
- die Formen: vom Verb BHEU
Sg.Präs.
Pl.Präs.
Sg.Prät.
Pl.Prät
1.
bim, bin
birum
was
wárum
2.
bist
birunt
wári
wárut
3.
ist
sint
was
wárun
Die Althochdeutsche Literatur
- schriftliche Überlieferung des ahd. Literatur beginnt in der 2. Hälfte
- erläutender Charakter – Aufgabe – lateinische Texte (religiöse)
verständlich zu machen
- 1. Werk deutscher Sprache: Bibelübersetzung des westgotischen Bischofs Wulfila
(311 – 382-383)
A) PROSA: Glossen, Vocabulare, Interlinearversionen
- überliefert in 1000 Handschriften
- Glosse: Erklärung (Übersetzung einzelner Wörter, Sätze)
- verschiedene Arten: Marginalglossen (am Rand des Textes)
Interlinearglossen (zwischen den Zeilen)
Kontextglossen (unmittelbar nach dem
betreffenden Wort)
- glossiert: Bibel, antike und frühchristliche Autoren (Vergil, Terenz,
Prudentius, Bolthius)
- Glossar und Vocabular:Sammlung, Verzeichnis lateinischer Wörter, die mit
anderen lateinischen oder ahd. Wörtern interpretiert
werden
- s ABROGANS: alphabetisch geordnetes Verzeichnis seltener Wörter
- in Freising oder Salzburg glossiert – um Mitte des 8.Jhs.
– oberdeutsches Gebiet
- nach dem ersten lat. Wort benannt – abrogans – demütig
- VOCABULARIUS SANCTI GALLI (775 – Fulda)
- Verzeichnis der Wörter zu dem bestimmten Sachgebieten
- z.B.
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 139,00 kB
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