- Stahuj zápisky z přednášek a ostatní studijní materiály
- Zapisuj si jen kvalitní vyučující (obsáhlá databáze referencí)
- Nastav si své předměty a buď stále v obraze
- Zapoj se svojí aktivitou do soutěže o ceny
- Založ si svůj profil, aby tě tví spolužáci mohli najít
- Najdi své přátele podle místa kde bydlíš nebo školy kterou studuješ
- Diskutuj ve skupinách o tématech, které tě zajímají
Studijní materiály
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiálen gelten nur für die zweite Person im Singular und Plural. Der Imperativ ist nicht nur "Befehlsform". Er drückt auch Erlaubnis, Warnung und Bitte aus. Jeder Imperativ aber ist eine Willensäusserung, die an einen Angesprochenen, zuweilen auch an den Sprecher selbst gerichtet ist oder den Sprecher einschliessen kann.
Manchmal sind andere Formen der Aufforderung treffender als der Imperativ (der kategorische Indikativ des Präsens oder des Futurs als energischste Befehlsform, der Konjunktiv I, der Infinitiv, das Partizip II, das subjektlose Passiv (Jetzt wird gearbeitet). ) Der Imperativ kann wie der Konjunktiv durch Modalverb + Infinitiv vertreten werden, nämlich durch finite Formen des Präsen von sollen, wollen, müssen, nicht dürfen sowie die 2.Person Plural von lassen (Du sollst kommen! Lasst uns baden gehen.)
Die Aktionsarten
Die Bedeutung der Aktionsarten
Die genaue Wiedergabe der Wirklichkeit verlangt, ein Geschehen auch in seiner Verlaufsweise darzustellen, und zwar sowohl in bezug auf den zeitlichen Ablauf als auch in bezug auf die modale Differenzierung. Ordnungsweisen mit dieser sprachlichen Aufgabe heissen Aktionsarten. Nicht alle Verben lassen sich eindeutig eine Aktionsart zuordnen. Es gibt im Deutschen auch keine Formmerkmale, die ausschliesslich und deshalb eindeutig die Aktionsart kennzeichnen.
Nach dem zeitlichen Verlauf des Geschehens unterscheidet man eine durative (lat. durare ‛andauern‛) oder imperfektive Aktionsart (dieser Ausdruck ist weniger empfehlenswert), die nur den Ablauf kennzeichnet, also der zeitlichen Begrenzung gegenüber neutral ist, und ein nichtdurative oder perfektive Aktionsart, die ein Geschehen kennzeichnet, das zeitlich irgendwie begrenzt oder vollendet ist, mit einem Ergebnis verläuft.
Bei zeitlich neutralem Geschehen, das nur den Ablauf erkennen lässt, sprechen wir von durativer Aktionsart und von durativen Verben. Dabei unterscheiden wir im einzelnen
Ein Verb kann die (mehrfache) Wiederholung eines Prozesses ausdrücken. Wir sprechen von iterativer oder frequentativer Aktionsart und von iterativen oder frequentativen Verben:
betteln (mehrfach bitten), klingeln (zu klingen), sticheln (zu stechen), tröpfeln (zu tropfen), klappern (zu klappen)
Mit einigen Verben wird ein grösserer oder geringerer Grad, die stärkere oder schwächere Intensität eines Vorgangs gekennzeichnet. Man nennt sie intensiv.
Im Falle einer Verstärkung sprechen wir von intensiver Aktionsart und von intensiven Verben:
bücken (zu biegen), endigen (zu enden), hochschätzen (statt schätzen)
Wenn eine geringere Intensität des Geschehens ausgedrückt wird, sprechen wir von diminutiver Aktionsart und von diminutiven Verben:
lächeln (leicht lachen), hüsteln (leicht husten), streicheln (sanft streichen)
Bei einem Geschehen, das eine Vollendung des Vorgangs erkennen lässt, sprechen wir von nichtdurativer oder perfektiver Aktionsart und von perfektiven oder nichtdurativen Verben. Dabei unterscheiden wir im einzelnen
die ingressive oder inchoative Aktionsart und entsprechend ingressive oder inchoative Verben, wenn der Beginn des Geschehens akzentuiert wird, z.B.
aufjagen, abfahren, einschlafen, erblicken, entbinden, loslaufen
die resultative (egressive) Aktionsart und entsprechend resultative Verben, wenn das Verb den Abschluss eines Geschehens bezeichnet, z.B.
finden, erjagen, erreichen, gewinnen, verblühen, ausschlafen, sterben
Wenn Verben bezeichnen, was ohne zeitliche Ausdehnung punkthaft geschieht, nennt man sie punktuelle oder momentane Verben
die mutative Aktionsart und entsprechend mutative Verben, wenn der Übergang von einem Zustand in einen anderen, ein Wandel, ausgedrückt wird, z.B.
grünen, reifen, rosten, faulen, erkranken, sich erkälten, gesunden
Ein Verb kann gegenüber einem anderen ein Veranlassen, ein Bewirken ausdrücken. Wir sprechen dann von kausativer oder faktitiver Aktionsart und entsprechend von kausativen oder faktitiven Verben:
fällen (zu fallen): veranlassen, bewirken, machen, dass etwas fällt
flössen (zu fliessen): veranlassen, machen, dass etwas fliesst
tränken zu trinken
stecken zu stechen
senken zu sinken
schwenken zu schwingen
In dieser Weise kann die Sprache heute keine Kausative mehr bilden. Kausative Aktionsart wird deshalb besonders durch Funktionsverbfügungen mit bringen und setzen (in Gang/in Bewegung setzen; in Schwung, zum Kentern bringen), lassen + Infinitiv und Adjektiv + machen ausgedrückt. Zu unterscheiden sind auch:
Er drängte sich durch die Menge und drang bis zum Podium vor.
Er hängte das Bild über das Regal, dort hing es lange.
Der Hund erschreckte den Vogel; der Vogel erschrak.
Die sprachliche Darstellung der Aktionsarten
Viele Verben bringen allein durch ihre Bedeutung die Aktionsart mit zum Ausdruck. Die meisten einfachen Verben sind Durativa (arbeiten, bitten, lesen, tönen, klingen).
Die Aktionsart kann durch Ableitung oder Zusammensetzung zum Ausdruck gebracht werden.
die ingressive Aktionsart wird vor allem durch die Präfixe er-, ent-, ge-, auf- ein- ab- an- sowie die Adverbien los und weg gekennzeichnet. (erbleichen, erheben, gefrieren, losgehen, aufblühen)
die resultative Aktionsart wird durch die Präfixe be-, er-, ge-, ver-, zer, durch Adverbien und Adjektive gekennzeichnet. (bereinigen, beleuchten, gebären, zerbrechen, verblühen)
die kausative Aktionsart kann durch Umlaut oder e/i-Wechsel und durch Ableitung aus Adjektiven ausgedrückt werden. (bleichen, glätten, setzen (zu sitzen), legen (zu liegen)
Die Aktionsart kann durch Suffixe ausgedrückt werden. Iterative und diminutive Aktionsart ist oft an den Suffixen –eln, -ern sichtbar. Intensive Aktionsart wird durch –igen, -sen, -zen, -chen, -ieren kenntliche gemacht. (kündigen zu künden, horchen zu hören).
Die Aktionsart kann durch Mittel der Wortwahl und der Satzfügung zum Ausdruck kommen:
Durativ: Er übt weiter. Er ist und bleibt krank. Er kommt gelaufen. Er fährt fort zu üben.
Ingressiv: Er beginnt zu reden. Er ist im Begriff, den Betrieb zu verlassen. Er kommt ins Reden. Plötzlich ruft es.
Resultativ: Ich schwimme durch den Fluss. Er hört auf zu reden.
Iterativ: Sie pflegen nach dem Essen zu schlafen. Er grüsst jedesmal zuerst. Er putzt täglich zweimal die Zähne.
Die Aktionsart kann durch den Gebrauch von haben und sein be den zusammengesetzten Zeiten gekennzeichnet werden. (Er hat lange geschwommen. Er ist ans Ufer geschwommen.)
Die grammatischen Kategorien des Substantivs
Das Genus
Das Genus (grammatisches Geschlecht) ist eine Kategorie des Substantivs und der mit ihm eng zusammenhängenden Wortarten, des Artikels, des Pronomens und des Adjektivs. Es gibt ein natürliches und ein grammatisches Geschlecht. Das natürliche Geschlecht (Sexus) kann nur männlich oder weiblich sein. Das grammatische unterscheidet seit indoeuropäischer Zeit Maskulina (lat. massculinum = ‚männlich‛), Feminina (la. femininum = ‚weiblich‛) und Neutra (lat. neutrum = ‚keins von beiden‛). Die Einteilung geht aber offenbar nicht auf das natürliche Geschlecht zurück. Das Genus scheint sich besonders aus der Lautgestalt der Suffixe ergeben zu haben. Manche Wortbildungsmorpheme weisen auch heute eindeutig auf ein bestimmtes Genus hin (z.B. ling, er, heit, keit). Substantive sind genusfest, Adjektive und ein Teil der Pronomen genusveränderlich, d.h., diese richten sich im Genus nach dem Substantiv, auf das sie sich beziehen.
Das Geschlecht der Substantiva nach ihrer sachlicher Zugehörigkeit
MASKULINA
- Namen der Jahreszeiten (r Lenz - vesna, r Winter), Monate, Tage
(XXX das Jahr, die Woche)
- Namen der Himmelsgegenden (světové strany), Winde, Niederschläge
(r Norden, r Taifun, r Reif (jinovatka), r Hagel (krupobití)
(XXX die Bora)
- Namen der Erd- und Gesteinsarten (zeminy, horniny)
(r Lehm (jíl), r Ton (hlína), r Kies (štěrk, r Sand)
(XXX die Kreide; Kreidenfelsen - křídové útesy)
- viele Geldnamen
(r Heller, r Dollar, r Pfennig)
(XXX e Mark, e Krone, s Pfund, e Lira)
- Bergsnamen
(r Vesuv, r Etna, r Harz)
(XXX e Hohe Tatra, die Alpen, die Anden)
- Flüsse
- die meisten au(erdeutschen Namen (r Kongo, r Mississipi, r Don, r Iber)
FEMININA
- Baum- und Blumenbezeichnungen
(e Linde, e Papel (topol), e Buche, e Fichte, e Kiefer, e Lärche (modřín)
(XXX r Ahorn (javor), r Lorbeer (vavřín))
(e Nelke, e Aster, e Brenne(el)
(XXX s Veilchen, s Vergi(meinnicht, r Löwenzahn (pampeliška))
- substantivierte Zahlen
(e Eins,e Vier;Ich fahre mit der Drei.Ich hebe lauter Einsen/Einser bekommen)
- die meisten deutschen Flüsse und au(erdeutschen Flüsse auf -a und -e
(e Elbe, e Donau, e Spree, e Wolga, e Seine, e Temse)
(XXX r Rhein, r Main, r Inn, r Neckar)
- Länder- und Gebietsnamen auf -ei, -ie, -e, ..... Republik (mit Artikel)
(e Slowakei, e Türkei, e Ukraine, e Schweiz, e Pfalz, e Laussnitz, e Krim)
- Bezeichnungen von Schiffen und Flugzeugtypen
(-vor allem wenn sie nach Städten und Ländern benannt sind)
(die Bremen)
NEUTRA
- die meisten Namen der Metalle, der chemischen Elemente und der Medikamente
(s Eisen, s Kupfer, s Silber, s Platin, s Zink, s Aspirin)
(XXX r Schwefel)
- Deminutativa auf -chen, -lein, -le
(s Körbchen, s Blümlein)
- e Bruchzalen (zlomky) auf -tel ((teil)
(s Fünftel)
- nichtsubstantivische Wörter, die gelegenheitlich substantiviert werden
(s Lesen, s Heute, s Zuhause (Heim), sein ewiges Warum, sein lautes Ja
- Länder und Ortsnamen
(Bayer, ganz Europa, Amerika, s Nikolsburg (Mikulov), s Reichenberg
(Liberec))
(XXX r Haag, r Irak, r Iran, r Jemen, r Balkan, r Sudan, r Peloponnes)
Aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Wortbildungstyp
A) MASKULINA
- Deverbativa (von Verben abgeleitet) ohne Ableitungsuffix
r Schlaf, r Lauf, s Sprung, r Schmuck
- Substantive auf -er, -el, -ig, -ling,
- Lebewesenbezeichnungen, Berufe (r Tischer, Gärtner, r Maurer)
- ant, ent, är, or, ismus, ist, eur/ör, ier (Aspirant, Legionär, Organismus)
B) FEMININA
- Substantiva von Verben mit -t (e Fahrt, Kunst, Sicht)
- auf -e, -keit, -heit, -ung, -schaft, -ei, -in, -enz, -itis, -ion, -ät
(Bitte, Eigenschaft, Konferenz, Familie(ie), Bronchitis, Nation, Aktivität)
C) NEUTRA
- chen, -lein, -le
- icht (s Rehricht - rákosí)
- tel
- sal (s Schicksal, s Rindsal - stružka, s Scheusal - ohyzda)
- tum (s Altertum - starověk, s Mittelalter, e Neuzeit, XXX r Reichtum, r Irrtum)
- nis (s Bildnis XXX e Kenntnis, e Finsternis)
- sel (s Rätsel XXX r Wechsel)
- Ge- Sammelnamen - Gestirn, Getier (zvířectvo), Gesträuch(křoviny), Gelaufe
(pobíhání), Geschie(e (střílení), Geschiebe (posunování)
- et, in, um, a, ent (Buffet, Benzin, Zentrum, Drama)
Wechsel und Schwanken des Genus
Substantive mit schwankendem Genus
Z.B. (!)
Abscheu der, dieDschungel der, seltener das Absze( der, das
Filter der, dasBarock das, derGelee das, der
Bereich der, seltener dasGong der, seltener die, dasBonbon der, das
Gulasch das, derDotter der, dasMarzipan der, das
Terpentin der, dasMeter das, ugs. uns Schw. derVirus das, ugs. der
Plaid der, dasWulst der, seltener diePodest der, das
Zierat der, diePyjama der, öst. dasZigarillo das, seltener der, ugs. die
Quader der, dasZubehör das, seltener der
Gleichlautende verwandte Substantive
mit verschiedenem Genus und verschiedener Bedeutung
Z.B.(!)
Band, das (Fessel, enge Beziehung) - Band, der (Eingebundenes, Buch)
Bauer, der (Landmann) - Bauer, das (Vogelkäfig)
Bord, der (Schiffsrand) - Bord, das (Bücherbrett)
Bouclé, das (Zwirn) - Bouclé, der (Gewebe, Teppich aus diesem Zwirn)
Bund, der (Bündnis) - Bund, das (Gebinde, Bündel)
Ekel, der (Abscheu) - Ekel, das (widerlicher Mensch)
Erbe, der (Erbender) - Erbe, das (Geerbtes)
Erkenntnis (Einsicht) - Erkenntnis, das (richterliches Urteil)
Flur, der (Korridor) - Flur (Feld und Wiese)
Gefallen, der (Gefälligkeit) - Gefallen, das (Freude)
Gehalt, der (Inhalt, Wert) - Gehalt, das (Arbeitsentgelt)
Hut, der (Kopfbedeckung) - Hut, die (Schutz, Aufsicht)
Junge, der (Knabe) - Junge das (neugeborenes oder junges Tier)
Kaffee, der (Getränk) - Kaffee, das (Café)
Pack, der (Packen) - Pack, das (verächtl. für minderwertige Menschen)
Pantomime, die (Gebärdenspiel) - Pantomime, der (Darsteller einer Pantomime)
Verdienst, der (Einkommen, materieller Erwerb) - Verdienst, das (anerkennenswertes Verhalten)
Weise, der (weiser Mensch) - Weise, die (Art, Singweise)
Wurm, der (Tier) - Wurm, das (hilfloses Kind)
Gleichlautende nichtverwandte Substantive
mit verschiedenem Genus und verschidener Beduetung
Z.B. (!)
Alp, der (Alpdrücken) - Alp, die (Bergweide)
Golf, der (Meeresbucht) - Golf, das (Rasenspiel)
Harz, das (Holzabsonderung) - Harz, der (Gebirgsname)
Laster, das (Ausschweifung) - Laster, der (ugs. für Lastkraftwagen)
Leiter, die (Gerät mit Sprossen zum Steigen) - Leiter, der (Person in übergeordneter Stellung)
Mangel, der (Fehler) - Mangel, die (Wäscherolle)
Mast, die (Mästung) - Mast, der (Mastbaum, Stange)
Messer, das (Schneidegerät) - Messer, der (Messender, Me(gerät, nur als lezter Bestandteil in Zus.)
Ohm, der (Oheim, veralt.) - Ohm, das (Ma(bezeichnung für elektr. Widerstand)
Schock, das (60 Stück) - Schock, der (Nervenerschütterrung)
Tau, der (Niederschlag) - Tau, das (starkes Seil)
Taube, die (Vogel) - Taube, der (Gehörloser)
Tor, das (gro(e Tür) - Tor, der (törichter Mensch)
Verwandte Wörter von etwas abweichender Form
mit verschiedenem Genus und gleicher oder verschiedener Bedeutung
Z.B. (!)
Akte, die (Schriftstück) - Akt, der (Handlung, Theateraufzug, Plastik)
Backe, die (Teil des Gesichts) - Backen, der (südd. Form)
Ecke, die (z.B. Stra(enecke) - Eck,das (in Ortsbezeichnungen, das Deutsche Eck, Dreieck)
Etikette, die (Förmlichkeit, Hofsitte) - Etikett, das (Zettel, aufgeklebtes Schildchen)
Gurt, der (Band, Gürtel) - Gurte, die (seltenere Nebenform)
Lüge, die (Unwahrheit) - Lug, der (fast nur noch in der Formel Lug und Trug)
Maie, die (Maibaum) - Maien, der (schweiz. Blumenstrau() - Mai, der (Monatsname)
Posse, die (Possenspiel) - Possen, der (Unsinn, Spielerei)
Quelle, die (Herkunftsstelle, hervorsprudelndes Wasser) - Quell, der (dicht. veralt. für Quelle)
Ratte, die (Nagetier) - Ratz, der / Ratze,die (mdal. bzw. ugs. Nebenform)
Numerus
- r Singular (e Einzahl)
- r Plural (e Mehrzahl)
Die meisten Substantive können sowohl im Singular als auch im Plural gebraucht werden. Wir nennen sie nummerusfähige Substantive (Bild-Bilder)
Es gibt verschiedene Gruppen von Substantiven, die aufgrund ihrer Sachbedeutung nur im Singular benutzt werden, das sind sogenannte singularia tantum.
Eine andere Gruppe bilden Substantive, die nur im Plural auftreten können, das sind pluralia tantum.
Singularia tantum:
1) Eigennamen, die ein bestimntes einzelnes Wesen oder Ding bezeichnen (Karl, Maria)
Ausnahmen: a) wenn man mehrere Träger des gleichen Namens, oder sämtliche
Mitglieder einer Familie bezeichnen will.
(die drei Heinrichs, die Schmidts, Ottonen)
b) wenn Eigennamen zu Gattungsnamen geworden sind
(Er raucht fünf Havanas täglich)
2) Sammelnamen - der Sg. drückt schon eine Vielheit aus. (das Obst, das Vieh-got. fehu)
Ausnahmen:a) Sammelnamen, die als Einzelgruppen auftreten können
(die Völker, die Herden, die Dörfer)
3) Stoffnamen - wenn sie zur allgemeinen Bezeichnung einer Masse dienen.
(Wir verkaufen Holz, Stahl, Butter, Blei, Milch. Milch ist gesund.)
Ausnahmen: a) wenn Arten und Sorten unterscheiden werden sollen, treten sie
im Plural auf, in der Fachsprache
(Wir haben feste Wollen /pevné vlny/)
edle Hölzer /ušlechtilá dřeva/
feine Mehle /jemné mouky/
feine Tuche /jemné látky/)
ABER: Fleischarten, Butterarten
4) Reine Abstrakta (die Treue, die Traue/smutek/, das Gute)
Ausnahmen:a) wenn Abstrakta konkret benutzt werden
(die Schönheiten - krásky, krásy)
(viele Talente - mnoho talentovaných lidí)
b) Abstrakta, die Tätigkeit bezeichnen
(Wurf-Würfe, Gesänge, Bemühungen)
c) Manche Abstrakta bilden Plural mit Ableitungen
Rat - Raschläge, Ort - Ortschaften, Alter - Alterstufen
Tod - Todesfälle, Streit - Streiten, Streitigkeiten,
Furcht - Befürchtungen, Schnee - Schnefälle (sněžení)
5) Ma(-, Mengen-, Münzenbezeichnungen
() Neutra, Maskulina - nach Zahlwörter im ungebeugten Singular
2 Stück Seife, 3 Glas Helles Bier, 10 Fa( Wein, 4 Duzend Federn
3 Klafter (sáh) Holz, 3 Sack (pytel) Bohnenkaffee, 15 Grad Wärme
2 Hand breit (na šíři 2 ruk)
!!! - selbständig benutzt, bilden Plural: 3 Paare
() weibliche Bezeichnungen(-e) - bilden Plural
3 Kannen Milch, 3 Flaschen Wein, 2 Tassen Tee, 5 Tonnen Kohle
10 Kronen, 10 Peseten, 20 Liren
Pluralia tantum
1) Jména označující skupinu osob:
(die Eltern, die Gebrüder, die Geschwister, die Vorfahren)
2) Některé názvy nemocí:
die Pocken (neštovice), die Blattern (neštovice) die Röteln (zarděnky)
3) Názvy časových úseků a svátků:
Ferien, Flitterwochen (líbánky), Ostern, Pfingsten(svatodušní svátky) , Weihnachten,
4) Výrazy z oblasti financí:
Aktiva/Aktiven, Auslagen, Einkünfte (příjmy), Kosten (náklady), Zinsen
5) Některé výrazy z oblasti obchodu:
Altwaren, Chemikalien, Immobilien, Lebensmittel, Spirituosen, Textilien
6) Některé názvy geografické:
die Alpen,die Karpaten,die Pyrenäen,die Azoren,die Bermudas,die Niederlande,die USA
7) Různá jednotlivá substantiva např.
Annalen, Möbel, Jura, Leute, Rechte, Tropen, Shorts
Některá substantiva mají v singuláru jiný význam než v plurálu:
die Unruhe // Unruhenneklid, nepokoj // nepokoje, boje
die Gesellschaft//Gesellschaftenspolečnost //spolky, organizace
die Sü(igkeit // die Sü(igkeitensladkost (vlastnost) // cukroví, sladkosti
das Wesen // die Wesenpodstata // bytosti
das Brett // die Bretterprkno // jeviště; lyže; ale také prkna
Viele Substantive, die im Tschechischen nur im Plural auftreten, sind im Deutschen numerusfähig.
r Bart,¨-e - vousye Brust - prsa
r Dudersack - dudye Gabel - vidle
e Grenze - hranicee Häfe - kvasnice (heben-häfe)
e Hose,n - kalhotyr Rücken - záda
e Kleie - otrubye Schere - nůžky
e Krippe - jesler Schlitten - sáňky
e Leber,n - játras Tor - vrata
r Mund - ústae Treppe - schody
r Offen - kamnar Trog - necky
e Zeitung - novinys Karlsbad - Karlovy Vary
s Böhmen - Čechye Brille - brýle
r Rodel,- - sáňkys Geld,er (Pl. - větší sumy) - peníze
e Uhr, en - hodinye Tür,en - dveře
Bildung des Plurals
1) ohne Endung, wenn Umlaut möglich ist ( Umlaut
- Maskulina auf -er,-el,-en (Lehrer, Kuchen, Rodel)
- Neutra auf -chen, -lein (Mädchen)
- Neutra Ge-.....-e (s Gebirge, s Gewerbe (živnost)- Gewerbeschein - živn.list)
- 2 Feminina - die Mütter, die Töchter (matka ke šroubu - pl. Muttern)
2) -e Endung
- die meistens Maskulina Tage, Käfige, Bäche
- Neutra - e Jahre, Gesetze, Geheimnisse, mit Umlaut nur Flö(e = vory
- Feminina - mit Umlaut - Fäuste, Früchte, Häute, Künste
3) -(e)r Endung, Maskulina, Neutra, keine Feminina
- Maskulina - Geister, Götter, Männer, Münder, Ränder, Irrtümer, Reichtümer,
Sträucher
- Neutra (einsilbige + -tum) (Felder, Fü(er, Weiber, Bäder, Kälber, Bistümer)
4) -s Endung
- Maskulina (Vatis, Uhus, Staus)
- Feminina (Muttis, Omas)
- Neutra (Autors, Echos, Tiefs)
5) -(e)n Endung
- Maskulina: schwache Deklination
- Feminina: Frauen, Krankheiten
- Neutra: Augen, Betten, Hemden
Das Schwanken zwischen verschiedenen Pluralformen
a) ohne Einflu( auf die Bedeutung
r Boden, - oder ¨-
r Bogen, - oder ¨-
r Magen, - oder ¨-
s Gewand, ¨-er oder -e
r Mund, ¨-er oder ¨-e oder -e
b) mit Einflu( auf die Bedeutung
die Bande - pouta, vazbyBänder - stuhy
die Bänke - laviceBanken - banky
die Bauern - sedláciBauer - klece
die Blöcke - kvádryBlocks - bloky domů, bloky na psaní, politicky
die Dornen, hovor. Dörner - trnyDorne - trny (technicky)
die Drucke - tiskyDrücke - stisky, tlaky
die Gesichte - vidinyGesichter - obličeje
die Lande (die Niederlande)Länder - země
die Lichte - světla (poet.)Lichter - světla
die Orte - místaÖrter - místa (geom.)
die Worte - slova, řeč, projevWörter - slova (jednotlivě)
Die Kasus
Das heutige Deutsch verfügt über ein Vierkasussystem. Die Vier Fälle decken sich nicht mit den sieben im Tschechischen.
Nominativ – der Nennfall (lat. nominare = ‚nennen‛), casus rectus
Genitiv - (die griechische Bezeichnung dieses Kasus wurde fälschlich auf lat. genitus = ‚hervorgebracht‛ statt auf genus =‚Gattung‛ bezogen) – kennzeichnet Satzglieder und Gliedteile, (possessivus, des Ursprungs, qualitatis, partitive...)
Dativ – meist bezeichnet die Beziehung des Subjekts zu einem Partner (ein geistiges, ein sinnliches oder ein räumliches Verhältnis).
Akkusativ (accusare = ‚anklagen‛) – was von der Handlung betroffen ist
Die Kasus, die von einer Präposition abhängen, nennt man Präpositionkasus.
Die Kasus ohne Präpositionen sind reine Kasus (prosté pády).
Nach der traditionellen Einteilung, die auf Jakob Grimm zurückgeht, gibt es im Deutschen drei Arten der Substantivdeklination:
die starke Deklination
die schwache Deklination
die gemischte Deklination
Man erkennt sie an den Endungen im Genitiv des Singular und Nominativ des Plural. Die Substantive, die in allen Kasus mit Ausnahme des Nominativs Singularis Endung -n,-en haben, bezeichnet man als schwach und diejenigen Substantive, die -en nur im Plural aufweisen als gemischt, alle anderen sind stark.
Schwache Deklination
- ist sehr produktiv, denn viele ältere und neuere Fremdwörter schlie(en sich die(er Deklination an.
- nur Maskulina, nur Namen von Lebewesen
der Boten,n,n
der Erbe,n,n
der Narr,en,en
der Fink,en,en(pěnkava)
Gemischte Deklination
- zur gemischten Deklination gehören alle Substantive, die in der Einzahl stark und
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 691,50 kB
Komentáře
Tento materiál neobsahuje žádné komentáře.
Copyright 2025 unium.cz


