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NJII_252 - Deutsche Gegenwartsliteratur II
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mit seiner Mutter, Schwester flüchteten nach Deutschland, Anfang 50er starb seine Mutter,
wollte Steinmetzer sein, dann zur bildenden Kunst als Bildhauer, graphische Begabung, vor allem seine Gedichte mit diesen Zeichnungen versehen.
→ eine Episode aus dem Leben Günter Grass: mit 18 Jahre war SS-Angehöriger, er wolle zu einer Elliteneinheit, wenn er schon zu einer Armee gehen müsse. Dadurch machte sich viele Feinde – ein Argument für seine Feinde,
in den 90er Jahren wurde zum Ehrenbürger Danzig, aber dann wurde es ihm annuliert
1955 zur Gruppe 47 eingeladen, bisher unbekannt, nur ein paar Gedichte „Die Vorzüge der Windhühner“ (1956), „Gleisdreieck“, „Letzte Tänze“ (2003)
Er hat mit Lyrik angefangen :
„Die Vorzüge der Windhühner“ – erstes Gedichtbuch
„Gleisdreieck“ – zweites Gedichtbuch; vom Surrealismus und Expressionismus beeinflusst
„Die Blechtrommel“ (1959)
erster Roman
über diese Zeit sagt: hätte kein Geld, lebte in Paris mit seiner Freundin, Ballettänzerin,
wegen diesem Roman wurde angeklagt und vor Gericht gestellt, weil gewisse Stelle in dem Roman wurden für Pornographie gehalten, wurde nicht verurteilt.
Warum wurde der Roman zum Welterfolg?
1. thematisiert die 20er in Danzig, geht über die 30er, Nazi-Zeit, Nachkriegszeit. Seine Darstellung ist so unüblich wegen der Hauptfigur – Zwergmann Oskar Matzerat, alles ist aus seiner Perspektive geschildert, diese Weltsicht ist verzerrt. Oskar hat eine Figur eines 3-jährigen Kindes. Als er klein war, fiehl er eine Treppe hinunter und hörte auf zu wachsen. Er war mit der Welt der Erwachsenen enttäuscht;
2. die Erzählweise: Lustfabulieren, überschüttet mit verschiedenen Geschichten, Nebengeschichten, die komisch, brutal sind, sehr üppig, erinnert an baroke Erzählweise;
(z. B. eine Geschichte: die Gendarmen jagten seinen Vater, der desertierte. Er versteckte sich unter breiten Röcken seiner Oma, er lernte dann ihre Tochter kennen.
Ist der klassische Roman tot ist? Der Roman erschien in der Zeit, als man in der westeuropäischen Literatur diskutierte, ob der klassische Roman als Genre überhaupt eine Zukunft hat. Grass zeigte das schon.
Der Erfolg des Romans wiederholte sich dreimal (nach 20 Jahren):
1. 1959 Entstehung des Romans
2. 1979 Romanverfilmung (Regisseur Volker Schlöndorff, bekam Goldene Palme, Oscar)
3. 1999 der Roman kam wieder in Medien (auch 1999 NP für Literatur)
Marcel Reich Reinicki – Kritiker von Grass, im Verlaufe der Zeit korrigiet seine Meinung gegenüber dem Roman „Die Blechtrommel“ auf dann ganz positive Meinung.
„Katz und Maus“(1961)
der Titel ist symbolisch, fängt mit einer wirklichen Katze und Maus, die Hauptfigur ist ein junger Mann, der einen überdimensionalen großen Adamsapfel hat; alle lachen ihn aus. Er will etwas Besonderes bewiesen und versucht daher den Ritterkreuz zu stehlen, damit er damit ausgezeichnet ist. Währen des Vortrages wurde dem Helden der Kreuz gestohlen, man kann es am Hals tragen. So kann er sein Handicap verbergen. Er zieht in den Krieg, um diese Auszeichnung auch zu gewinnen. Sehr geschlossen, pregnant geschrieben.
„Hundejahre“
Roman; die ersten drei Prosawerke bilden eine Trilogie das Gemeinsame ist Danzig (das einzige, was sie verbindet) – „Danziger Trilogie“
„ Die Plebejer proben den Aufstand“ (60er)
Theaterstück; spielt sich im Jahre 1953 – in der DDR kam es zum Volksaufstand, erst mit der Hilfe der USSR niedergedrückt
ein heikles Thema, es geht um eine Polemik mit Bertolt Brecht. Hier stellt sich Böll kritisch Brecht gegenüber, spielt sich im Ostberlin im Jahre 1953, es gibt einen Aufstand gegen die Partei, draußen tobt die wirkliche Revolution, Brecht probt auch Revolution als Stück, mit Wirklichkeit will er nichts zu tun haben,
dafür kritisiert, Misserfolg
seitdem ein unerwünschter, verbotener Autor in der DDR
im Kontext der westlichen Länder als linker Autor betrachtet
„Örtlich betäubt“
unmittelbare Reaktion auf die studentische Revolution 1968; die extremen Linken hat er kritisiert; ein Gymnasialprofessor, der mit seinen Meinungen konfrontiert wird,
seine Ablehnungen gegen den linksorientierten Gruppen,
„Aus dem Tagebuch einer Schecke“ (1972)
- eine Schnecke als Metapher, wie die Gesellschaft zu reformieren ist
„Der Butt“ (1977)
Romanversuch, an den Erfolg der „Blechtrommel“ anzuknüpfen;
er spielt sich in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ab; es geht um einen Fisch als Symbol; einen Butt kommt an den Ufer und beobachtet, was geschieht → eine Köchin, die den Fisch kocht, und zwei Menschen. Er reduziert das Leben auf zwei elementare Sachen, das Bett (Liebensleben), und Topf (Essen) – die Kritikern haben es nicht so viel gelobt, die Leser schon, zum ersten Male auf Frankfurter Buchmesse vorgestellt, gleich in der ersten Woche mehr als …. verkauft.
„Das Treffen in Telgte“(1979) – niederländisch ausgesprochen
Novelle; schildert ein fiktives Treffen von barocken Dichtern während des 30jährigen Krieges in Telgte. Es geht primär nicht um die barocken Dichtern, sondern um die Gruppe 47, es ist eine Erinnerung, so geschrieben, dass die Schriftsteller unter diesen Dichtern zu erkennen sind, z. B. Böll usw.
„Die Rättin“ (1986), ins Tschechische „Potkanka“
in Tschechien Brünner Verlag Atlantis viele dt. Übersetzungen
diese Übersetzung hat sich gelungen
„Unkenrufe“ (1992)
Antwort von Grass auf die Geschehen in Europa
im November 1989 in Danzig treffen sich 2 Menschen – eine Polin (Restaurantin) und ein gymnasialer Proffessor (Kunsthistoriker) auf dem Friedhof, gründen eine Bestattungsfirma, die diese Transfer organisiert, die Firma geht dann pleite;
unken heißt auch sýčkovat, Unkenrufe - ropucha
Der Profesor hat diese Bezeichnung „Unkenrufe“ von seinen Schülern bekommen, weil er viel über Tod und Sterben spricht.
„Ein weites Feld“
der Titel ist eine Anspielung auf Theodor Fontane, er antwortet immer „Das ist ein weites Feld“
große Erwartungen gesetzt, seine literarische Antwort auf die Vereinigung Deutschlands, in der letzten Jahrzenten gespielt, weitere Teilen spielen in der DDR
groteske Hauptideen
die Ereignisse werden aus der Sicht der zwei ältereren Männer kommentiert, einer ist ein Liebhaber von Fontane, der andere auch schon über 70 war ein Spitzel von StaSi, er hat über ihn Berichte geschrieben, dann sind sie Freunde geworden
die Kritik war enttäuscht, die Leser begeistert
M. Reich Reinicki – Verriss, eine vernichtende Kritik, für Spiegel ein Anlass eine Karikatur Reinicki zu veröffentlichen, wie er den Roman zerreißt. Dann kamen weitere Reaktionen von anderen Seiten, eine heftige Diskussion, die Eingriffe von Grass waren doch mehr politisch als literarisch motiviert. Er hat klar erkennen geben, dass es im Osten sowie im Westen nicht so toll war.
19. Lyriker der Gruppe 47
Günther Eich
Hans Magnus Enzensberger
Ilse Aichinger
Paul Celan
Helmut Heissenbütel
Peter Rühmkorf
Wolfgang Weichrau
Ingeborg Bachmann (1926-73)
- Österreicherin
„Ein Geschäft mit Träumen“ – Hörspiel
„Die gestundete Zeit“- ein Gedicht
„Anrufung des großen Bären“
„Die Zikaden“
„Malina“ – erster Roman
„Alle Tage“
„Die grosse Fracht“- ein Gedicht über den Wechsel von Sommer zum Herbst
„Böhmen liegt am Meer“
Hans Magnus Enzensberger (*1929)
- Literaturwissenschaftler, Sprachen, Philosophie
- in den 50er, bekannt für seine politische Lyrik, dann kam Interese an die politische Ereignisse in 90er wieder
„Verteidigung der Wölfe“
„Landessprache“
„Museum der modernen Poesie“ – Gedichtbände
„Der Untergang der Titanik“ – eine Komödie
„Zukunftsmusik“
„Das Lesebuch für die Oberstufe“ - bekannteste in den 60er, Versuch in die politischen Ereignissen einzugreifen und sich zu der Situation äußern;
- gründete die literarische Zeitschrift Kursbuch
„Middel class blues“
„Gedankenflucht“
Ilse Aichinger
Österreicherin, schrieb Erzählungsprosa, bekannt vor allem durch ihr Lyrik
„Widmung“ – als ein Schreiben konzipiert, über Sterben,
„Briefwechsel“ – im Konjunktiv I geschrieben
Günter Eich
heiratete Ilse Aichinger
Hörspielautor
„Inventur“ – ein Gedicht zur Stundenull, sein ganzes Vermögen (z. B. Nagel, Rasierzeug, Brotbeutel, wollene Socken, die Pappe, die Bleistift, Handtuch…usw. aufgezählt), gehörte zu den berühmtesten renomovierten Dichtern der Bundesrepublik
„Wie grau es auch regnet“
Johannes Bobrowski
- Romanautor aus der damaligen DDR
„Sarmatische Zeit“ - Gedichtband
„Schattenbudströme“ - Gedichtband
„Lithauische Klaviere“ - Roman
„Fischerhafen“ - Gedicht
„Märkisches Museum“
Helmut Heissenbütel
- später in den 60er experimentierende Lyrik,20. Paul Celan
in Czernowic geboren (Rumänien), die ersten Gedichte – Thema: Vernichtungslager, Holocaust
Pseudonym – das Pseudonym ist ein Anagram seines eigenen Namens → Paul Anczel
nach 1945 Lektor in Bukurest, später ging nach Wien und Paris als Deutschlehrer und schrieb Gedichte auf Deutsch (aus dem Franzözischen ins Deutsche übersetzt)
lernte französisch
aus jüdischer Familie; in einen rumänischen Arbeitslager geschickt, aber überlebte → 1941 Eltern, Verwandte in KZ ermordert, nach der Befreigung wirkte als Übersetzer in Bukarest, seit 1948 bis 1970 lebte in Paris, begang Selbstmord, an einem Gymnasium als Lehrer tätig
eigenartiger Lyriker, überrascht immer mit neuen Metaphern, schon seine Titel der Gedichtbände
schon von seinen Jugend Gedichte geschrieben „Sand aus den Urnen“, der zweite Gedichtband 1952 „Mond und Gedächtnis“ – hier ein meist diskutiertes Gedicht von ihm „Todesfuge“ (Die Fuge als musikalisches Instrument.), als er aus dem Exil zurückgekehrte Thedor Adorno schrieb, dass man nach Erlebnissen aus Ausschwitz keine Gedichte mehr schreiben kann, diese Ereignisse müssen sehr tiefe Nachwirkung auf die Gedichtschöpfung gehabt haben. Allerdings Celan behauptet etwas anderes, man kann lyrische Gedichte voller Metaphern doch schreiben.
„Todesfuge“ – Bildkraft sehr fantastisch, individuell, persönlich, „die schwarze Milch der Frühe, wir trinken dich nachts…“, faszinieren, surreal, aber in klaren Wortgefügen
„Gastmahl“ – Liebesgedicht
„Marianne“ – Liebesgedicht – sehr schöne Metaphern Schilf, „Dame im Schatten“ – aus dem Band „Mond und Gedächtnis“ unklar, seine Metapher sehr verschlüsselt, was die Dame bedeutet, ob den Tod, oder eine mysteriöse Geliebte
„Von Schwelle zu Schwelle“ 1955
„Sprachgitter“ 1959
„Niemandsrose“ (Celans Neubildung) 1963
„Atemwende“ 1967
„Fadensonne“ 1968
„Lichzwang“ 1970
„Schneepart“ 1971 – aus dem Nachlass, nach seinem Tod
21. Walter Kempowski (*1929)
In Rostock geboren, in Göttingen studierte Pädagogik
Im Mittelpunkt seines literarischen Schaffens steht ein Romanzyklus über eine bürgerliche Familie.
Diese Chronik ist weitgehend autobiographisch.
„Tadellöser Wolf“
Roman; schildert seine Jugend in der Zeit vom Ende der 30er Jahre bis zum Ende des Krieges – eine Familiensituation in Finsterer Zeit des Faschismus
„Uns geht’s ja noch gold“
führt das nicht mehr ganz so gemütliche Leben im sowjetisch besetzten Rostock der Bachkriegsjahre vor
„Ein Kapitel für sich“
Dieser Roman stellt eine um die perspektiven der anderen Familienmitglieder erweiterte Fassung von Kempowskis Debütroman „Im Block“ dar.
„Aus großer Zeit“
er rekonstruiert das Leben der Großeltern, die Erlebnisse seines Vaters im ersten Weltkrieg und die Begegnung der Eltern
„Schöne Aussicht“ – Roman
„Herzlich willkommen“
„Hundstage“ – zeigt seine Probleme mit dem Älterwerden
„Sirius“ – eine Art Tagebuch
„Mark und Bein“
22. Peter Härtling (*1933)
- mit Brünn verbunden → Härtlings Vater wurde in Brünn aufgezogen, sein Großvater stammte aus Sachsen, er fuhr dann nach Brünn und dort wurde zum Direktor einer Textilfabrik.
„Božena. Roman“ 1994
sein erster Roman, Anfang der 30er kam sein Vater nach Deutschland, wollte zurück nach Tschechien, kam nach Olmütz, nach wenigen Monaten musste an die Front, und auf diese wenige Monate geht der Roman zurück, autobiographischer Ausgangspunkt, Humor,
Dieser Frau machte er ein Denkmal – sie war Studentin im zweiten Semester an der Jura, musste ihr Studium wegen dem Kriegsausbruch unterbrechen, dann nahm sie eine Stelle bei einem Anwalt als Sekräterin, sie verlieben sie sich gegeneinander, am Ende des Krieges wurde sie als Kolaborantin bezeichnet;
„Große, kleine Schwester“
Ende der 90er Jahre in Brünn las bei einer Vorlesung aus diesem Buch – eine Geschichte von zwei Damen – Ruth und Lea aus einer kaufmännischen Familie.
Roman, der sich wieder in Brünn abspielt. Von der einen ist ihr Mann verstorben, die andere hatte nie keinen Mann, sie leben dann zusammen, sind unzertrennlich, die, die keinen Mann hatte, findet dann einen Mann.
melodische Sprache, jedes Kapitel wird von einem anderen Kapitel aufgelöst
3 thematische Bereiche:
Romane, in denen er bekannte Persönlichkeiten der Musik beschreibt. Keine Biographien über diesen großen Personen der dt. Kultur, er nutzt die biographisen Fakten sehr sporadisch, erzählt eine fiktive Geschichte, es ist mehr Fiktion als Autentizität. Er war damit sehr erfolgreich.
„Niembsch oder der Stillstand“1966 – Roman; Nicolas Niembsch von Strehlenau war ein Dichter im 19. Jahrhundert, der Richter Lenau steht im Mittelpunkt dieser Geschichte,
“Hölderlin“ – Roman, erschienen in 1976, dramatischer Stoff, sein Leben und tragisches Schicksal entdeckt, die letzten Jahre hat er in geistiger Umnachtung in einem Turm in Tübingen verbracht.
„Die dreifache Maria“ “Schubert“ – Roman
1982 diese autobiographische Interesse an die große Persönlichkeiten aus der dt. Kultur-geschichthe geht auch die Novelle „Für Ottla“ zurück – Schwester von Franz Kafka, spielt sich in der Gegenwart in der BDR ab, als ein Brief geschrieben. Ein Staatsanwalt erklärt mit diesem Brief, was er alles getan hat. Er lebte in einem Haus und erfur durch Zufall, dass sein Nachbar ein ehemaliger Nachseher im KZ war, lebt unentdekt hinter einer neuen Identität, Anwalt weiß, dass es keine Mittel mehr gibt, um ihn zu bestrafen. Daher entscheidet er sich ihn selbst zu bestrafen. Er sperrt ihn in einen Turm und spielt ihm Bilder aus KZ sieben Tage lang → danach wird er stumm.
Romane, die auf die Geschichte der Familie Härtling zurückgehen. Diese sind autobiographisch.
“Eine Frau“
“Hubert oder die Rückkehr nach Casablanca“ – Hubert war als Soldat tätig in der Tschechoslowakei, kehrt dann nach Deutschland zurück, verliebt sich in den amerikanischen Schauspieler (Henry Bogart) und unterscheidet nicht mehr zu seinem Leben und dem Leben von Henry Bogart.
„Nachgetragene Liebe“„Janek“ – Roman; die Geschichten spielen sich in Deutschland, Brünn, Karlsbad …
„Oma“ – beschreibt seine Streite mit seiner Oma, die er mit ihr als Kind hatte, schildert mit einem sehr ausgeprägten Humor
3. Literatur für Kinder: Er sagte, dass er für seine 4 Kinder schrieb und genau so, wie sie aufwuchsen.
4. Gedicht „Olmütz“ 1942 – zu diesem Gedicht gibt es auch ein interessantes Kommentar von Härtling,
23. Peter Weiss (*1916)
geboren in Nowawes in der Nähe von Berlin
mit seinen Eltern emigrierte 1933 nach London, aber in den Jahren 36-39 in der damaligen Tschechoslowakei studierte bildende Kunst – seine Eltern hatten hier einige Fabriken
gehört zu jenen Autoren, die sich für sein Heimatland Schweden ausgesucht, bis zu seinem Tode,
als Prosaautor, Dramatiker setzte sich erst in den 60er, 70er Jahren durch Erfolg mit experimentellen Romanen und Theaterstücken
kurze Romane :
„Der Schatten des Körpers des Kutchers“ – Anfang 60er experimentelle Prosa, die Genitivform unüblich,
„Das Gespräch der drei Gehenden“ – auch eine experimentelle Prosa
Anfang 60er Jahre stark autobiographische Romane:
„Abschied von den Eltern“ (seine Exiljahre)
„Fluchtpunkt“ (Fortsetzung)
„Die Verfolgung und Ermorderung Jean Paul Marrats“, 1964
- eine historische Figur, ein Protagonist der großen fr. Revolution, es ist kein historisches Drama, aber ein Theater im Theater, wo dieses Stück in seinem Irrenanstalt Marquise de Sade.
„Trotzkij im Exil“, 1969
was wäre passiert, hätte sich Trotzkij statt Stalin in Russland durchgesetzt
„Hölderlin“, 1971
- stellt eine interessante These auf – sein Zustand würde vorgetauscht, blieb lieber in dem Turm, usw.
24. Rolf Hochhuth (*1931)
geboren in Eschwege bei Kassel
gilt als der wichtigste Vertreter des Dokumentartheaters, d. h. keine fiktiven Handlungen, Figuren auf der Bühne agieren, das Ganze ist nach den historischen Ereignissen geschrieben
man hat entdeckt, dass das Reale eine größere Wirkung hat
„Der Stellvertreter“
sein estes Drama 1963, ein christliches Trauerspiel
Skandal, die Kirche fühlte sich angegriffen; Hochhuth studierte den Archivmaterial, dass Kirche wenig um den Mord an Juden zu verhindern machte; Pius XII. hat sich durch die Mittäterschaft schuldig gemacht
die Hauptvertreter des Gottes auf der Erde Pius XII. (Papst), es ist eine schwere Anklage an die katolische Kirche, weil die Kirche nichts gemacht hatte, um die Judenvernichtung zu verhindern, offen hatten sie keinen Mut darüber zu diskutieren, oder einen Protest zu machen
ähnlich auch bei den späteren Stücken siehe das Stück „Soldaten“;
„Soldaten“
Thema: Kritik an Winston Churchill → die Bombardierung der dt. Städte in dem letzten Jahr des Krieges durch die Amerikaner, er beschuldigt Churchil, dass er es erlaubt hat, die dt. Städte zu bombardieren, v první fazi zachráněna Anglie, ale nedokázáno
„Juristen“
keine Richter wurden nach dem Jahre 1945 aus der Justiz entfernt und an der Gesetzgebung gehalten – mindestens eine moralische Verantwortung
Uraufführung: politisches Skandal, Hochhuth entdeckte, dass ein CDU-Ministerpräsident von Baden-Würtemberg in den 1960er Jahre während des Krieges Jurist war und in den letzten Kriegsjahren die Todesurteile erlassen hat – die Deserteure aus der Wehrmacht
„Eine Liebe in D.“
Roman; einerseits authentische Geschichte, andererseits viele Liebesschicksale; spielt sich nah an der schweizerischen Grenze, wie die Nazi-Ideologie in den letzten Winkel durchgang
„Unbefleckte Empfängnis“
Thema: Leibmutterschaft (Pflegemutter × Gebärmutter)
„Sommer 14“ – ein Totentanz
Thema: der Ausbruch des ersten Weltkrieges
25. Dramatiker – H. Müller, Peter Hacks, Bertolt Brecht
Fritz Hochwälder, Thomas Bernhard, Peter Handke – Österreich
Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt – Schweiz, in den 50er Jahren mit den allgemeinen menschlichen Themen auf die Bühnen kamen, nicht mit den Kriegsthemen
Wolfgang Hildesheimer (1916-1991) – emigrierte nach London, wirkte als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen aus, PEN-Mitglied, schrieb Erzählungen, Romane, Essays, den größten literarischen Ruf hat mit Hörspielen, Dramen errungen.
Seine Dramen stehen dem Surrealismus und absurden Drama nahe.
„Die Eroberung der Prinzessin Turandot“
„Die Verspätung“, „Mary Stuart“
1977 Buch über Mozart, 1981 „Marbot“ - Prosa
25. Botho Strauss (*1944)
geboren in Naumburg
ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker
er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Autoren auf den deutschen Bühnen
studierte in Köln und München einige Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie, aber er brach das Studium ohne Abschluss ab
1967-70 war er Journalist bei der Zeitschrift „Theater heute“
in seinem Werk beschäftigt er sich mit der Charakterisierung und Beschreibung von Situationen und Menschen
schrieb nicht nur Theaterstücken, sondern auch Kurzgeschichten, Bücher mit Essays und Aphorismen
heute lebt er in Berlin und in Uckermark
„Marlenes Schwester“
„Trilogie des Wiedersehens“
„Die Widmung“
„Groß und klein“
„Rumor“
„Der Park“ – nach dem Werk „Ein Sommernachtstraum“ von W. Shakespeare
„Die Zeit und das Zimmer“
„Schlusschor“
27. Postmoderne Erzähler
postmoderne Litaratur = Literatur, welche die Vieldeutigkeit steigert bis hin zur Verweigerung jeder zusammenhängenden Deutung
sie vermeidet einen eindeutigen Erzählstandpunkt
sie spielt mit literarischen Formen und bezieht sich auf frühere Texte und Textformen
dabei löst sich der Zusammenhang historischer sowie literarischer Geschichte in eine Vielzahl konkurrierender Geschichten aus
die postmoderne Literatur kennt im Gegensatz dazu keine Scheu von Trivialem
sie benutzt auch die Schemata der Unterhaltungskunst
in der deutschsprachigen Literatur äußert sich postmodernes Schreiben am deutlichsten in den Romanen: „Das Parfüm“ von P. Süskind; „Die letzte Welt“ von Christoph Rausmayer
der postmoderne Roman verweigert eine lineare Erzählweise; erzählt wird fragmentarisch und unchronologisch, sodass der Leser sich selbst das Geschehen zusammenkonstruieren muss
die Möglichkeit einer Entwicklung wird geleugnet, die Protagonisten bleiben gleich oder degenerieren - Sten Nadolny, Patrick Süskind, Christoph Rausmayer, Robert Schneider, Urs Widmer
28. Patrick Süskind (*1949)
„Kontrabass“ – einakter Monolog; erstes Buch
„Das Parfüm“
Roman; zweites Buch
auf der Suche nach dem genialen Parfüm zum Mörder
wie man die Menschen beherrschen kann
er strebt danach, Macht über die Menschen zu gewinnen, in dem er einen dämonischen Duft herstellt
wird traditionell wie ein klassischer historischer Roman erzählt, aber es ist eine Fiktion Gemeinsamkeit mit Nadolny
29. Sten Nadolny (*1942)
ein Deutscher, geboren in der Nähe von Berlin
studierte
Vloženo: 24.04.2009
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