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NJII_252 - Deutsche Gegenwartsliteratur II
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Stáhnout celý tento materiálre Schriftsteller Stipendien von den Filmgesellschaften in den USA immer bekamen → „Matilde“ (Roman).
Walter von Molo: kritisierte die Emigranten, dass sie die Kriegssituation bequem aus dem Exilland beobachteten. Damit setzte sich mit T. Mann auseinander. Auch in Medien wurde Molos Äußerung sehr stark diskutiert → I. deutsche Schriftstellerkongress Vom Willen zum Frieden – Kongress nach dem Kriegsende wurde kontroverz veranstaltet – Konflikt zwischen den westlichen und östlichen Autoren.
Erich Fried – lebte in Wien, war 17 Jahre alt, als Hitler Österreich anektierte, sein Vater wurde in Wien umgebracht, er ist geflohen. In England gehörte in den 60er/70er Jahren zu den bekanntesten lyrischen Autoren.
Mehrere Jahre dauerte es bis die Emigranten zurückkamen, die Allierten kümmerten sich nicht darum.
Im Unterschied zu Brüder Manns, die keinen großen Erfolg in den USA erreichten, H. Mann hätte der neue Leiter der Akademie der Künste sein sollen, er ist leider vor seinem Rückkehr gestorben. Sein Nachfolger Arnold Zweig, der im palestinischen Exil lebte, hat die Stelle übernommen. T. Mann lebte noch in den USA, 1949 bekam er eine Einladung zum 200. Jahrestag von Goethe. Er nahm die Einladung an. Die Feierlichkeiten waren zweimal gemacht, einmal im Westen, dann im Osten. T. Mann nahm an den beiden Veranstaltungen an, was er nicht hätte machen sollen. Das war ihm dann übel genommen, weil es so aussah als er mit Komunisten zustimmte. T. Mann änderte seine Meinung und entschloß doch in den USA zu bleiben und nie nach Deutschland zu kommen.
11. Literatur in DE 1945-1949: Allgemeine Charakteristik
Im September 1949 bestand die BRD aus 3 Besatzungszonen → Situation Stunde Null – in der Literatur bedeutet das, dass man alles und überall von Neuem, von Anfang an, von Trümmer anfangen soll. Man sprich auch über „Kahlschlag“ (=Jägerspr., holoseč, planina). Viele waren der Meinung Was haben uns die Schrifsteller gebracht? Doch gab es Tendenzen, dass sich die junge Generation an die älteren Schriftsteller orientierte.
Seit Mai 1945 sah die politische und kulturelle Situation in der einzelnen Besatzungszonen anders aus → Gefühle der Schuld, Missbrauch der Kunst (wegen der Nazi-Ideologie).
Kurz nach 1945 entstand eine Menge von Zeitungen, Zeitschriften, Bücher aber es gab Mangel an Papier auch die Werke der Weltliteratur wurden auf Zeitungspapier gedruckt, weil Hunger nach Literatur sehr groß war.
Schon im Winter 1945, 1940 gab es einige Theaterinszenierungen;
Hans Grimm, Ernst Jünger, Gottfried Benn konnten die ersten Jahre nach 1945 nicht publizieren, sie bekamen das Bücherverbot.
Die amerikanischen, sowjetischen und deutschen Werke der deutschen Exilautoren konnten plötzlich in Deutschland erscheinen Einflüsse aus dem Ausland:
Einfluss der amerikanischen Literatur – von Ernst Hemingway „kurze Geschichten“ („short story“). Für die Lyrik ist das Thema des Krieges kein Thema, aber die lyrischen Werke mehr Zeit brauchen, um devon schreiben zu können.
Einfluss des franzözischen Existenzialismus (Philosophie): Jean Paul Sartre, Albert Camus
Franz Kafkas Werke – zu seiner Lebzeit wurde nur ein Teil seiner Werke publiziert (genauso auch nach seinem Tod), seine Werke wurden in Amerika in den 1940er Jahren gelesen. H. Hesse hat ihn auch entdeckt.
Hermann Kusack (1896-1966) – 1947 ein Roman „Einflüße der deutschen Surrealismus“
12. Carl Zuckmayer (1896 – 1977)
Dramatiker, hat Theaterstücke geschrieben
Anfang der 30er anerkannter Dramatiker – Komödie, ins Exil ging er ziemlich spät → erst am Anfang der 40er, ging nach Amerika; schrieb für die Amerikaner Spitzendienste – er teilte dt. Künstler in 4 Gruppen ein → Carl Zuckmayers Geheimakte
„Der Hauptmann von Köpenick“ (satirische Komödie)
Köpenick ist ein Stadtteil in Berlin
děj se odehrává za císaře Viléma
hl. postava je chudý krejčí, který vede nuznou existenci, pouze opravuje různé svršky
přijde Hauptmann a nechá si u něj opravit uniformu, krejčí neodolá ,vyzkouší si ji a pak jde na procházku, je unešen z toho, že ho všichni zdraví
potká skupinku vojáků, obsadí je a na radnici nechá zatknout starostu a chce pokladnici
historku vypráví císaři a ti se na konci smějí
Zuckmayer schrieb viele Berichten über seine Verwandten und bekannte Personen. Diese Berichte schickte er nach Amerika. Er schrieb etwa 150 Medaillons über die Dramatiker, nach dem Krieg erschienen unter dem Titel „Geheimreport“.
„Des Teufels General“ (1942, Theaterstück)
- er schrieb es während wenigen Wochen in amerikanischem Exil, gedruckt 1946
eins der meist gespielten Theaterstücke in Deutschland; nach diesem Erfolg hat er aber das Stück umgearbeitet und aus dem Repertoire gestrichen, weil die Auffassung die Nazi-Offiziere und Nazi-Regime zu rechtfertigen schien. Das Stück wurde 1964 wieder aufgeführt.
Hauptfigur ist General der Luftwaffe;
nachdem er den Krieg verlässt, kämpft er für die schlechten Ideale;
er zeigt die innere Moralkrise des Generals, der feststellt, dass er für das Übel kämpft → er ist
Hitlers General;
13. Wolfgang Borchert (1921 – 1947)
in Hamburg geboren und mit Hamburg eng verbunden
zuerst schrieb er Gedichte, 30 Kurzgeschichten (unmittelbar erzählte er hier seine Erfahrungen),
mit 18 musste er an die Front, ´42 wurde schwer verwundet → in Russland vor Kriegsgericht wegen Wehrkraftzersetzung gestellt → er hatte Kriegsanekdoten erzählt und deswegen wurde angezeigt. Er hätte hingerichtet werden sollen, dann wurde der Urteil aber gemildert.
Er war schwer Lungenkrank, in ´44 wieder verhaftet, vorher arbeitete kurz in einem Kabarett.
Bei ihm sind keine Andeutungen der deutschen Schuld, er ist pazifistisch, beschreibt den Krieg an sich, denn der Krieg allein ist dafür verantwortlich, was anderen Menschen angetan wurde;
„Laterne samt und Sterne“ – sein ester Gedichtband, er hat ihn als eine Probe bezeichnet
„Hundeblume“ – ´47 sein erster Band
Kurzgeschichten, Bezeichnung für den Löwenzahn (wie ein Mann im Gefängnis sitzt)
r Löwezahn = stellt ein Symbol dar, was ihm alles entfernt ist; was er nie mehr haben wird
Ein junger Mann verbracht den ganzen Tag auf dem Rundgang im Gefängnis, dann findet jedoch eine Hundeblume eben in dem grauen Gefängnis, pflückt sie ab, bringt sie in seine Gefängniszelle mit.
In der Erzählung wird nur Weniges gesagt, an dem Leser ist aber die Tiefe der Erzählung zu entdecken.
„An diesem Dienstag“ – ´48 sein zweiter Band
posthum erschienen, aber er hat diesen Band noch zum Druck vorbereitet
Kurzgeschichte
„Nachts schlafen die Ratten doch“
Kurzgeschichte, spielt sich kurz nach dem Krieg ab
einem kleinen Jungen ist seine ganze Familie gestorben und er hat Angst, dass sie dann nachts von Ratten verfressen könnten, und wachtet tags und nachts über sie, kann kaum schlafen. Den Jungen rettet aber ein Nachbar, weil es ihm sagt „Nachts schlafen die Ratten doch!“.
Im Band sind die Texte kurz, sehr emotionell geschrieben, mit viel Wiederholungen, wobei sie eine starke Steigerung haben, schildern einen kleinen Schnitt der Wirklichkeit. Der Stil ist dynamisch, vieles wird nur angedeutet.
„Draußen vor der Tür“
ein klassisches Heimkehrdrama, zuerst als Hörspiel geschrieben, dann zum Drama umgearbeitet;
Eine Szenenfolge, die durch die Hauptfigur – den Unteroffizier Beckmann verbunden sind. Er kehrt heim, hat aber keine Ruhe (es wird oft die Elbe erwähnt, d.h. das Drama spielt sich in Hamburg ab) → sucht nach einem Oberst, von dem er einen Befehl bekam, obwohl es von Anfang an klar wurde, dass dieser Befehl einen sicheren Tod für die Soldaten bedeutet (sie sind in Russland gestorben). Beckmann hatte aber damals keinen Mut, das ihm zu sagen. Beckmann bekam Gewissensbisse → will dem Oberst die Verantwortung zurückgeben, da wandert er durch die Stadt, trifft viele Leute, reale sowie irreale Figuren (spricht mit seinem Alter-Ego, mit dem Fluss, Gott (das ist ein machtloser Mann), dem Tod (ein hinfälliger Staatsangestellter) → anschließend findet den Oberst. Er wartet auf ihn, der Oberst lässt ihn aber nicht hinein, sitzt in seinen warmen Schuhen „Draussen vor der Tür“.
Es gibt verschiedene Interpretationen: Einfluß der Volksballaden – die Überlebenden kommen zurück (ähnlich wie in „Lenora“); Beckmann kann wahrscheinlich auch tot sein;
14. Gruppe 47: Allgemeine Charakteristik
die neue Generation von Autoren hat sich schnell zusammengefunden
sehr viele Literaturzeitschriften wurden herausgegeben
um die Zeitschrift „Ruf“ (1946-47 in München) gruppierten sich die jungen Autoren und hier publizierten, redaktionell war am „Ruf“ beteiligt Alfred Andersch, Dichter-Lyriker Wolfgang Weyrauch → bekamen sie die Lizenz von den Amerikanern nicht mehr etwas Neues ausdenken, sie wollte die Zeitschrift nicht mehr als ein Forum haben;
→ September 1947 Hans Werner Richter organisierte ein Treffen von Autoren, auf dem aus ihren Werken vorgelesen haben Anfang der Gruppe 1947 (im September gegründet);
die Gruppe 47 hatte kein gemeinsames Programm; das einzige Gemeinsame waren die Lesungen einmal im Jahr, eine lose Gruppierung, hatten keine Manifeste, die Autoren wurden immer eingeladen → eine gewisse politische Auswahl; dann diskutierten sie über die Texte → der beste bekam einen Preis, eingeladen wurden Autoren auch aus Österreich, Osten;
die Gruppe dauerte 20 Jahre lang, wurde zum bekanntesten Gruppierung Deutschlands;
Mitglieder: G. Grass, H. Böll, …
Nach 20 Jahren ihre Tätigkeit aufgelöst → H. W. Richter fasste in den 70er Jahren die Gründe zusammen: 1. die immer stärker werdende Kommerzialisierung der Literatur. Je bekannter ein Autor war, desto mehr Geld bekam – die Verläge übten großen Druck auf die Autoren aus, es wurde alles immer mehr medialisiert, die Autoren waren dadurch beeinflußt und schrieben Texte direkt für diese Veranstaltung.
2. Zum Teil auch Einfluss der politischen Situation in den 60er Jahren in Prag, wo
die Veranstaltung geplant wurde, dann kamem aber die russischen Panzern.
15. Heinrich Böll (1917-1985)
in Köln am Rhein geboren, in der Stadt verbrachtete das ganze Jahr über, aber im Sommer in seiner Sommerwohnung in Taunas, 1972: NP für die Literatur
eine kurze Zeit war er Buchhändler; musste in die Wehrmacht (6 Jahre als Soldat an der Front) – kurz vor Kriegsende an die Westfront abkommandiert, wo er verhaftet war, aber nach ein paar Monaten verlassen → dies Erlebnis beeinflusste auch sein literarisches Schaffen;
war tief gläubig, kritisiert die katholische Kirche als Institution; die traumatisische Kriegserlebnisse schildert er in seinen ersten Nachkriegswerken;
Heinrich Böll war 15 Jahre in Prag verboten, kein Werk konnte erscheinen.
1. Phase der litrarischen Schöpfung
Einfluss des Krieges ist sichtbar, stark biographisch, widmete sich mehreren Gestaltungen, aber vor allem Kurzgeschichten;
„Der Zug war pünktlich“ 1947
eine längere Erzählung, sein erstes Buch, eine Geschichte eines deutschen Soldaten, der nach seinem Heimatsurlaub eine Vorahnung hat, dass er sterben wird. Er stirbt früher als er in die Front ankommt;
„Wanderer, kommst du nach Spa“
sein erster Band mit Kurzgeschichten, Spa ist auch ein Name einer von den Kurzgeschichten
eine einfache Geschichte von einem tödlich verwundeten Soldaten, der ins Lazarett hinüberführt wurde, es ist ein Gebäude seines ehemaligen Gymnasiums und er erinnert sich allmählich an seine gymnasialle Jahre usw.
„Wo warst du, Adam?“
erster Kriegsroman, der Titel ist ein Anfang eines fiktiven Gesprächs mit Gott, er fragte Gott, als alles passierte → er antwortete, ich war im Krieg. Gott: das ist keine Entschuldigung;
Motto des Romans: „Krieg ist kein Abendteuer, Krieg ist eine Krankheit“ – es ist ein interessanter Roman, Böll schildert, wie der Krieg voller Frustration und ausweglos ist – der Krieg widerspricht dem gesunden Vernunft;
„Trunk in Pötófi“ – eine Kurzgeschichte mit ähnlicher Atmosphäre wie in dem vorgenannten Roman;
„Und sagte kein einziges Wort“ 1943
Roman, wieder ein biblisches Zitat
Geschichte eines Mannes, dessen Familie in tiefer Armut lebt; er ist aber blockiert, kann nichts mehr dagegen machen, nicht einmal mit seiner Frau zu sprechen;
„Bekenntnis zur Trümmelliteratur“
Essay, bylo jim vyčítáno, že píší pořád o válce a o věcech s ní spojených;
2. Phase
spätere 50er Jahre, Anfang der 60er Jahre, gesellschaftliche Romane
„Hans ohne Hüter“ (im Tsch: Dům bez pána)
Roman; Familien, wo keine Männer waren
„Billiard um Halb zehn“
der bekannteste Roman aus dem Jahre 1959, 3 Generationen einer Familie, wo Männer als Architekten arbeiten – die Geschichte der Familie gezeigt, eine Abtei bauen (?); es ist bildhaft dargestellt;
„Ansichten eines Clowns“, (1963)
Roman Rezignation auf gesellschaftskritische Entwicklung, dieser Zustand dauerte nicht lange Zeit im Unterschied zu den östlichen Ländern, die die Gesellschaft kritisierten Autoren resignieren, weil sie mit seinen Werken keinen Einfluss mehr auf sie ausüben können;
Hauptfigur Clown ist ein junger Mann aus einer reichen Familie, er will nicht wie seine Eltern sein Daher schlägt sich er als Clown in einem Zirkus durch das Leben.
„Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“, (1987)
Die Haputfigur Doktor Murke arbeitet als Techniker im Rundfunk. In 50er Rundfunk sehr bekannt. Er bereitet die Sendungen technisch vor. Er ist von seiner Arbeit sehr frustriert, weil er sich viel Blödsinn anhören muss. Er nahm einen Vortrag eines Professors auf, der das Wort „Gott“ nicht sagen will und stattdessen erzählt er etwas anderes – das ärgert Doktor Murke auch. Um nicht verrückt zu werden, sammelt er das Schweigen. Das ist seine Entspannung, sich das Schweigen ruhig zu Hause anzuhören. Er versucht es seiner Freundin zu erklären, dass er auch ihr Schweigen aufnehmen will.
„Ende einer Dienstfahrt“ (1966)
eine satirische Geschichte, auch verfilmt
Inhalt: geschildert wie ein Gerichtprozess in einer kleinen Stadt verläuft – ein junger Mann war bei einer Militäreinheit als Fahrer. Es soll eine Kontrolle kommen – es wurde festgestellt, dass das der Jeep um 5 Tausend Kilometer weniger gefahren hat. Er mus dann mit dem Auto fahren, um die Kilometr nachzuholen, fährt nach Hause. Dann noch bekommt er eine andere Idee, den militärischen Jeep in Brand zu stecken. Dabei raucht er, wurde angezeigt und wegen Sabotage vor Gericht gestellt. An dem Tag sollte er aber schon entlassen werden, daher verläuft das Gericht in der kleinen Stadt. Schließliech waren nur zum Schadenersatz verurteilt, weil ein Kunstprofessor bezeichnete den brennenden Jeap als Kunst. Den Schadenersatz bezahlt eine alte Dame für sie, weil sie sich dabei sehr gut amüsiert hatte.
„Gruppenbil mit Dame“(1971)
ein großer Roman
„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“
oder wie die Gewalt entsteht und wohin sie führen kann
Studentenproteste an den Universitäten und Städten in Europa
RAF = rote Armee Fraktion wollte den Staat bekämpfen Welle des neuen Terrorismus
Viele Schriftsteller kamen zum Wort → sie haben gewarnt, dass etwas Ähnliches passieren könnte);
H. Böll: „Freies Geleiht für Ulrike Meinhof“ – er wollte, dass der Staat ihr die Sicherheit vor dem Gericht garantiert
Reaktion darauf – einige von den sehr gefährlichen Terroristen wurden sofort erschossen und nicht vor Gericht gestellt;
Literarische Antwort auf die Situation und Prozesse mit Terroristen war H. Bölls „Die verlorene Ehre Katharina Blum“
„Frauen vor Flußlandschaft“ (im Tsch. Ženy v krajině u řeky)
Bölls letzter Roman, eine Satire auf das politische Leben in Bonn;
Er schreibt satirisch nicht über die Politiker, sondern über deren Frauen. Bonn stellt einen Schauplatz dar;
Flusslandschaft = Rhein
16. Siegfried Lenz (1926)
seine Kindheit, Jugend, Flucht aus Ostpreußen von der deutschen Armee spiegelt sich in seinen Werken wieder;
in den 50er, 60er Jahre – Zeit der Hörspiele; seit 1950 schreibt er fast jedes Jahr ein Werk;
„Es waren Habichte in der Luft“ (1. Roman)
„Deutschstunde“
Roman über dem Krieg und die Nazi-Zeit
Die Handlung beginnt auf der Nordseeinsel – dort ist eine Anstalt für schwer erziehbare Jugendlichen. Sie haben hier Schulunterricht. Hauptfigur ist Siggi Jepsen, der beim Unterricht einer Deutschkunde einen Essay zum Thema „Die Freude der Plicht“ zu schreiben aufgegeben bekamen. Siggi gibt ein leeres Heft ab und wird zur Strafe in eine Zelle gesperrt, bis er den Aufsatz liefert. Aus seiner Perspektive erfahren wir das Schicksal seiner Jugend – über seinem Vater (Polizist) – für ihn ist die Pflicht das Wichtigste;
„Heimatmuseum“
Roman, der in den 60er Jahren abspielt;
die Hauptfigur sammelt alles, was ihr an die Heimat erinnert. Er steckt die Sammlung in Brand, erleidet Selbstverbrennung seinem Besucher = Sohn im Krankenhaus erzählt die Geschichte nochmals;
„Exerzierplatz“
Geschichte einer Familie, die aus Ostpreußen flüchtet vor der Front, kommt mit dem letzten Schiff nach Deutschland. Sie nehmen einen Waisen Bruno mit und erziehen ihn mit den eigenen Kindern. Sein Vater mietet einen Exerzierplatz und baut eine Baumschule. 1/3 des Hauses soll laut Testaments dem Bruno zugewiesen werden. Die eigenen Kinder klagen dieses Testament an – die Kinder erklären seinen Vater für Verrückten. Bruno entscheidet sich aber, die Familie zu verlassen, damit sie zusammenblieb.
17. Martin Walser (*1927)
geboren am Ufer Bodensee, ein süddeutscher Autor; Mitglied der Gruppe 47 – 1953 hat ihn die Gruppe 47 mit dem Preis ausgezeichnet;
Walser war nicht nur Romanenautor, sondern auch ein Essayist;
bis in die 80er Jahre galt er als ein linker Autor, der gegen Deutschland kritisch eingestellt ist;
in den 60er Jahren konnte man seine politische Orientierung als Linke bezeichnen, protestierte gegen Krieg in Vietnam, Prozesse in Auschwitz, Reise nach Moskau, war mit den Mitgliedern der KP befreudnet, aber war kein Mitglied;
Nobelpreisträger, oft von Marcel Reich Reinicki kritisiert;
„Ein springender Brunnen“
- ein stark autobiographischer Roman
1) Prosa, Romane, Erzählungen“Ein Flugzeug über dem Haus“ – der erste Erzählband
„Ehen in Philippsburg“, 1957 (Filipsburské svazky manželské)
ein literarischer Erfolg, ein gesellschaftlicher Roman, der zeigt, dass ein Erfolg nur möglich ist, wenn die Rücksichtlosen, Egoistischen in die höheren Schichten der Gesellschaft kommen.
die Ehepaaren enden mitr Verlust der Werte
kritisiert Konzentration auf materielles Volkommen
Philippsburg – ein fiktiver Name eines Bundeslandes, die BDR der 50er Jahre
4 Partnerschaftsbeziehungen werden geschildert
„Halbzeit“ – Roman
„Das Einhorn“ – Roman diese drei Romane bilden eine freie Romantrilogie
„Jenseits der Liebe“ (1967)
Erzählung, konzentriert sich auf die Psychologie seiner Figuren
„Überlebensgroß Herr Krott“„Die Gallistische Krankheit“ – macht sich Gedanken über die Zukunft des Sozialismus
„Ein fliehendes Pferd“(Prchající kůň, 1978)
psychologische Novelle es geht wieder um Partnerschaftsbeziehungen,
ein Gymnasialprofessor verbringt jede Ferien am Bodensee → er trifft dort seinen ehemaligen Freunden mit seiner Frau. Es zeigt sich, dass die beiden vollkommen anders eingestellt sind, andere Werte haben: Gymnasialprofessor (ruhig, kein Sex) × sein Freund (sehr aktiv, hat eine junge Frau). Jeder von euch will den anderen davon überzeugen, dass sein Leben besser ist. Nach einigen Tagen fangen an sich gegenseitig um ihr Leben zu beneiden. Dann kommt es zum Unglück. Sie waren auf einem Schiff und einer ist ins Wasser über das Bord gefallen, aber es ist unklar, ob er ertrunken ist oder nicht. Es hat aber ein gutes Ende.
„Die Brandung“
Roman, ähnliche Geschichte wie „Ein fliehendes Pferd“
zwei Professoren tauschen ihre Stelle – Amerikaner geht nach Deutschland, Deutscher nach Amerika, aber nach und nach tauschen sie auch ihre Lebensweise sowie ihre Frauen;
„Der Augenblick der Liebe“
ein Universitätsprofessor verliebt sich in seine Doktorandin,
Nach dem Skandal – im 1998 wurde Walser für seine schriftiche Tätigkeit mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Auch V. Havel hat diesen Preis bekommen. Es kommt zuerst eine Laudatio an die Reihe und dann kommt die Dankesrede des neuen Preisträgers in Frnakfurter Pauls Kirche. Walsers Rede: die Deutschen sind schon so weit und müssen sich nicht mehr vor den anderen Nationen minderwertig und eine Schande fühlen. In dieser Rede stellt sich nicht mehr als Linke, sondern als sehr Konservative. Gegen seiner Rede protestierte Ignatz Bubis → man darf die Kriegsjahren und Naziregime nicht vergessen.
„Finks Krieg“
Roman; es geht um einen Krieg zwischen Finks und seinem Kollegen auf dem Arbeitsplatz
„Das gebundene Tier“ – Roman
„Die Verteidigung der Kindheit“ – Roman 1991
„Ohne einander“, (Jeden bez druhého)
„Tod eines Kritikers“, 2002 – ein literarischer Skandal, sein Roman ist schlecht ausgegangen;
Reich Reinicki – kritika Walsera, ale pak když dostal NC uznává, že ji dostat měl
18. Günter Grass (*1927)
geboren in Danzig (Gdaňsk) – diese Stadt beschreibt auch im Roman „Die Blechtrommel“
schrieb Romane, Erzählungen, Poesie und Drama; Mitglied der Gruppe 47
1999 Nobelpreis für Literatur
Flagghelfer bei der Luftwaffe, war Panzersoldat, die letzen Jahre verbrachte an der Ostfronta, Kriegsende im La
Vloženo: 24.04.2009
Velikost: 237,50 kB
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