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Studijní materiály
Zjednodušená ukázka:
Stáhnout celý tento materiálionsflächen sind dem
Anbau traditioneller Pflanzenarten und -sorten vorbehalten. Ein
Großteil der Parkfläche wird agroforstwirtschaftlich genutzt.
Auch im Rahmen von Großschutzgebieten, die in erster Linie
dem Schutz von Wildpflanzen, -tieren und Ökosystemen die-
nen, können ländliche Kulturlandschaften und ihre Vielfalt erhal-
ten werden. Vor allem die Biosphärenreservate, deren Schutz-
konzept den Menschen und seine nachhaltigen, oft traditionel-
len Bewirtschaftungsweisen ausdrücklich einbezieht, tragen
zum Erhalt regionaltypischer landwirtschaftlicher Vielfalt an Sor-
ten und Rassen in situ bei. Erzeugnisse aus dieser um-welt-
schonenden Produktion können als Rohware oder weiterverar-
beitet auf Märkten, an Gaststätten und Hotels oder direkt an
Touristen verkauft werden.
gionaltypische Nutzpflanzen und Lokalrassen werden zum be-
sonderen Anziehungspunkt für Touristen. Das bringt den Bauern
ein zusätzliches Einkommen und trägt zur Erhaltung und Ent-
wicklung der gesamten Region bei.
Alte und neue Überlebens-
gemeinschaften
Zum Beispiel die Lüneburger Heide im Städtedreieck zwischen
Hamburg, Bremen und Hannover im Norden Deutschlands: Sie
ist beliebtes Ausflugsziel für Stadtbewohner, nicht zuletzt we-
gen der Heidschnucken, die seit Jahrhunderten das Land-
schaftsbild prägen. Obwohl die Schafhaltung hier längst nicht
mehr rentabel ist, weiden die Tiere noch immer auf den Heide-
hügeln - sie halten den Wald fern. Gehen die Schafe, dann geht
auch die Heide und mit ihr gehen die Touristen. Heute genießen
sie nicht nur die Landschaft, sondern auch den Heidehonig,
Buchweizentorte und Heidschnuckenbraten. Agrotourismus ist
ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für die gesamte Re-
gion.
Auch in früheren Jahrhunderten, als die Heidebauern den kar-
gen Sandböden ihre Existenz in Schwerstarbeit abringen mus-
sten, gab es schon einmal eine Überlebensgemeinschaft
Mensch, Heide und Heidschnucke. Die äußerst genügsame
Schafsrasse war die einzige, die mit der dürftigen Weide zu-
rechtkam. Lange Zeit wurde kein Versuch unternommen, die
Rasse züchterisch zu verbessern, weil keine Aussicht auf bes-
seres Futter bestand.
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PEOPLE & BIODIVPEOPLE & BIODIV
Agrotourismus
Foto: E. Otto
Notwendige Voraussetzungen
Eine Reihe von Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sich
(Agro-)Tourismus entwickeln kann. Dazu gehören:
◆ Eine weitgehend ursprüngliche Natur- oder kleinräumige,
reich strukturierte Kulturlandschaft. Großflächige Monokultu-
ren bieten nur wenig Reize.
◆ Neben der Schönheit der Landschaft selbst bedarf es weite-
rer kultureller, historischer oder naturkundlicher Attraktionen.
◆ Gute Verkehrsanbindung, denn selbst attraktive Regionen las-
sen sich touristisch kaum vermarkten, wenn sie nicht an leicht
erreichbare Zentren angeschlossen sind.
◆ Eine gewisse Infrastruktur muss vorhanden sein, wie Trans-
portmöglichkeiten, Herbergs- und Restaurationsbetriebe u.ä.
◆ Neben der Schönheit der Landschaft selbst bedarf es weite-
rer kultureller, historischer oder naturkundlicher Attraktionen.
◆ Stabile politische Verhältnisse, nur dann lassen sich selbst be-
deutende touristische Attraktionen vermarkten.
◆ Akzeptanz bei der Bevölkerung, der Tourismus muss von der
einheimischen Bevölkerung gewollt sein.
Eine Region - ein Konzept
Die landwirtschaftliche Vielfalt mitsamt ihren genetisch fixierten
Eigenschaften ist nicht nur schutzwürdig, weil sie für die Züch-
tung von morgen gebraucht wird. Der Reichtum an Kulturpflan-
zen und Nutztierrassen ist auch ein wertvolles kulturelles Erbe.
Wenn eine Region sich dessen bewusst ist, kann sie mit regio-
naltypischen Rassen und Sorten ebenso für sich werben wie mit
anderen Kulturgütern und touristischen Attraktionen. Selbst
wenn Pflanzen und Tiere nur einen zusätzlichen Anreiz bilden,
tragen sie doch zur Schaffung oder Stärkung regionaler Identi-
tät bei.
Je ausgefallener die Rasse oder Sorte ist, ums
Vloženo: 8.10.2010
Velikost: 876,94 kB
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